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17Sep

Zwischen Infraschall und Verspargelung: die Bremse der Windenergie

B’90-Grüne OV Ascheberg will die Windenergie so schnell wie möglich, um in solidarischer Anstrengung mit windärmeren Standorten die Energiewende zu schaffen.
Der Ascheberger Gemeinderat brauchte unter Führung der CDU mehr als 5 Jahre, in denen fast nichts geschah, um im letzten Augenblick sehr halbherzig „so wenig wie möglich“ (das WEA-Motto des Bürgermeisters, von CDU, UWG und FDP) zu genehmigen.

B’90-Grüne will alles andere als diesen beinahe-Stillstand des gemeindlichen Handelns.
Wir stehen für mehr Windenergie und zwar so schnell wie möglich. Bei dem von der rot-grünen Landesregierung explizit unterstützen Modell der Bürgerenergie hätte jeder Ascheberger sein für Geld in die Windenergieanlagen anlegen können, und für 1.000 angelegte Euros nach 20 Jahren mindestens 2.200 Euro wieder bekommen. Dazu hätte der Entscheidungs- und Beantragungsprozess noch 2016 beendet werden müssen. Windenergieanlagen in 5 Konzentrationszonen zu vereinen, und Ascheberg zu einer ökologischen Vorbildregion zu wandeln, steht für die Kommunalpolitik von B’90-Grüne OV Ascheberg.

Dieses politische Ziel wurde in einer Diskussion zwischen Infraschall und Verspargelung zerrieben. Zwischen Infraschall und Verspargelung pendeln die Argumente der Nein-Sager im ländlichen Raum in den allermeisten Gemeinden. Nur dort, wie im Münsterländer Saerbeck, wo die Energiewende ernst betrieben wird, lächeln die Bürger über diese Argumente.
Infraschall habe schlimmste Auswirkungen auf unsere Psyche und auf unseren Allgemeinzustand, behaupten die Nein-Sager. Zwar seien Studien noch nicht abgeschlossen, aber das Ergebnis stehe eigentlich schon fest. Und so reisen sie zu den Diskussionen, oder zur Sammlung von Unterschriften mit ihrem Infraschall erzeugendem SUB. Sieht denn so Glaubwürdigkeit aus?

Über den Begriff Verspargelung muss jeder Kenner der Materie ebenfalls nur schmunzeln:
die Spargelstange gedeiht und reift unterhalb der Erdoberfläche und wird dann von unterbezahlten Facharbeitern geerntet.
Muss denn eine Pflanze als Symbol herhalten, schlagen wir der Nein-Sager-Fraktion die Sonnenblume vor.
„Versonnenblumung der Landschaft durch Windenergieanlagen“,
stünde als botanisches Symbol der Wirklichkeit dann wesentlich näher.

 

Hubertus Beckmann
(B’90-Grüne OV Ascheberg)

Verfasst am 17.09.2016 um 8:48 Uhr von .
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