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03Mrz

Ökoregion Ascheberg

Des Kaisers neue Kleider
des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen
sind wieder in aller Munde:
Es war ein Kind, das dem Kaiser sagte, dass er nackt sei.
Erwachsene sahen dies auch, doch warteten sie darauf, dass jemand anderes etwas sagte,
oder sie hofften, es ginge sie nichts an, oder aber sie dachten, sie könnten eh nichts ändern.

Genau diese Ausflüchte rechtfertigen ein Nichtstun auch beim Klimawandel:
vielleicht gibt es ihn gar nicht,
vielleicht finden wir rechtzeitig die goldene Lösung,
vielleicht ist es ja auch gar nicht ganz so schlimm
– und falls doch:
wahrscheinlich können wir da eh nichts mehr ausrichten.

So schließen wir die Augen und hoffen,
dass der Planet irgendwie durchhält,
damit wir noch weiteres Wachstum und
noch weitere Gewinne einfahren können,
oder wenigstens,
dass unser Planet so lange durchhält, wie wir selber noch leben.

Greta Thunberg tut das nicht.
Sie ist mit 16 Jahren noch zu jung dafür,
und ihr Asperger-Syndrom lässt sie die Fakten nicht verdrängen:
zunehmende Erderwärmung,
steigende CO2-Emissionen
die viel zu zaghafte Politik.

Seit über einem halben Jahr streikt Thunberg vor dem schwedischen Parlament und wurde zur Galionsfigur der Bewegung „Fridays for Future„. Zehntausende Jugendliche demonstrieren weltweit jeden Freitag gegen die Klimapolitik der Regierungen und schwänzen ihre Schule. Ihr Motto: Wieso sollen wir für eine Zukunft lernen, die es gar nicht geben wird?

Ökoregion Ascheberg versucht politisch aktiv zu werden
und diese lebenswichtigen Themen ganz nach vorne zu bringen:
Klimawandel und Artenvielfalt
die zwei Seiten derselben Medaille
und das in einer sozial gesicherten Gesellschaft
sind ganz zentral für diese Ökoregion.
Ziele sind Treibhausgas-neutrale landwirtschaftliche Produktion, CO2-Speicherung durch Boden-verbessernde Humuslandwirtschaft, allgemeine Umstellung auf alternative Energien, Bildung zum Klimawandel, Bürger und Landwirte erhalten und erfahren Artenvielfalt

Die Wege dahin sind bekannt.
Daher:
Let’s do it!
Ökoregion Ascheberg
hat ihr Vorbild in Österreich:
die Ökoregion Kaindorf

Regional vielfältig eingebunden.
Europa ist unsere Heimat ….
Wir alle sind Europa!

Ökoregion Ascheberg ist das Jahrhundertprojekt für Davensberg, Herbern und Ascheberg:
15.000 Menschen auf 100 km² sind Samenkorn für Energie-neutrale und artenreiche Zukunft!

Die 10 ersten Schritte in die Klimaregion Ascheberg:

  1. Landwirtschaft
  2. Energiesparen
  3. Wohnungsbau und Sanierung
  4. Stromversorgung
  5. Mobilität
  6. Tourismus
  7. Bewusstseinsbildung bei Kaufverhalten und Plastikmüll
  8. regionale Abfallwirtschaft: Wasserentsorgung und Kompostbildung
  9. schnelles Internet für Alle
  10. Ökosystem Ascheberg braucht Hilfe!

Im folgenden werden diese 10 Punkte kurz skizziert.
Eine intensive politische Ausarbeitung steht noch bevor.

Die Ökoregion Ascheberg ?:
Wir schaffen das!

Ascheberg, go for Greta!

19Feb

Ascheberg, go for Greta!

Das Motto der B90-Grünen Haushaltsrede 2019 ist:
Ascheberg, go for Greta!

Sehr geehrte Damen und Herren Anwesende,
liebe Ratskolleginnen und -kollegen,
liebe Gemeindemitarbeiterinnen und -mitarbeiter,
und sehr geehrter Herr Bürgermeister,
B90-Grüne bedankt sich zunächst einmal bei Ihnen Herr Bürgermeister und ihren Mitarbeitern, dass Sie 2018 das Ding Ascheberg gewuppt haben.
War gewiss nicht immer einfach, und manchmal total nervenaufreibend.
But you did it!
Dafür unser herzliches Danke Schön!
Ascheberg braucht Euch!

Herr Bürgermeister,
wir diskutieren den Haushalt 2019.
2018 schliefen sie bei unserer Haushaltsrede ein, und ich dachte:
„Genau wie meine Eltern, völlig überarbeitet!“
Wie gut, dass sie heute Abend offensichtlich ausgeschlafen sind!

Die Gemeindepolitik gestaltet unseren Ort:
Baugebiete, Schulen, Infrastruktur und flächendeckendes Glasfasernetz.
B90-Grüne setzten dazu noch: Stadtregion Münster, Ökoregion Ascheberg und die wichtige Integration unsere neuen Mitbürger.

Wir gestalten Ascheberg? Ihr Windenergie-Motto lautete einmal:
Soviel wie nötig, so wenig wie möglich!
Herr Bürgermeister, das bleibt hängen.
Beim Haushalt  erfüllten Sie gehorsamst den Wunsch der Parteien, die Steuerhebesätze auch 2019 weiter zu senken. Schon 2018 lagen wir bei Grundsteuer A und B weit, vielleicht unanständig weit unter’m NRW-Mittel; niedrige Gewerbesteuern erleichtern wenigstens den kleinen Unternehmern das wirtschaftliche Leben.  Aber ansonsten:
Ascheberg, Du gehst den Sonderweg der Besitzenden-Förderung!
Nur in Bayern, da sind sie noch günstiger.

Auch der Verkauf von Baugebieten ist weiteres Schlüsselelement, das neben guten Wirtschaftszahlen zu unseren Haushaltsüberschüssen geführt hat.
Aber eine Frage:
wie sieht Ascheberg  am Ende des 21Jhds. aus, wenn die neu gebauten Häuser noch stehen, die Bevölkerung überaltert und die Putzkräfte fehlen:
so wie Chicago?
Herr Bürgermeister, in Chicago können Sie sich Ascheberg 2100 angucken. Dem demographischen Wandel hält unsere Baupolitik nicht stand!
… aber was die SPD sicher freut:
in ihrem Wunsch-Baugebiet Hemmen kaufte dem Hörensagen nach auch die katholische Kirche einige Juwel-Grundstücke.
Die werden dort wohl Sozialwohnungen errichten, oder?
Fragen wir doch mal die SPD!
B90-Grüne schlägt vor, nur noch Sozialwohnungen zu bauen, um das Auseinanderdriften unserer Gesellschaft mit allen Kräften zu stoppen.

unsere Schulen:
Die eingenommenen Steuergelder helfen unseren Schulen, den Grundschulen und der Profilschule. Die Grundschulen können renoviert werden und in der Profilschule wird endlich das Konzept von Frau Löhrmann umsetzt. Mit dem neuen Schuldirektor Jens Dunkel endeten endlich die elendigen Kleinkrieg. Das gute Schulkonzept und die Arbeit mit den Schülern machen die Qualität der Schule, deren Zukunft wesentlich für Aschebergs Entwicklung ist.

die Infrastruktur Aschebergs:
Der Radweg Herbern – Mersch kommt voran. Diese Anregung von B90-Grüne aus dem Jahr 2015 wird umgesetzt, auch und vor allem Dank Herrn Frank Holtrups großartigem Einsatz. Herr Bürgermeister, danken Sie ihm dafür und nehmen wir die Chance wahr, Herbern mit Mersch zu verbinden. Das ist nicht nur für Schule und Ausbildung der Kinder in Herbern wichtig.

Der Behinderten-gerechte Zugang zum Davensberger Bahnhof war auch 2015 eine Bürgerfrage und ein Anliegen von B90-Grüne, denn auch ältere und behinderte Mitbürger müssen diesen Bahnhof nutzen können.
Wie gut, dass die CDU diese Idee auch zur Ihrigen gemacht hat.
So kann’s was werden!
Herr Bürgermeister, wir bitten Sie, geben Sie die richtige Erstquelle dieser Änderung kommunaler Infrastruktur an. Korrekte Quellenarbeit ist für Dr.Titel tragende Mitbürger doch gelernt, oder nicht?

die Integration neuer Mitbürger:
Kriegsflüchtlinge in Ascheberg zu integrieren, klappt ganz offensichtlich sehr gut, gerade auch wegen so vorbildlicher Unternehmen wie der Firma Claas. Super!
Laut Bertelsmann gründen Asylanten und Ausländer jede fünfte Firma in Deutschland. Diese Wirtschaftsförderung bringt mehr Geld in die Kassen, als wie Ausländer uns kosten. Das wird Ascheberg unterstützen und nutzen.
Alles andere, Herr Wismann, wie in ihrer Haushaltsrede 2018, als Sie den Ausgaben für die Flüchtlinge eine mögliche Senkung der Gewerbesteuer gegenrechneten, gehört zur Polemik der Gaulands und Trumps.

Kommen wir zur Stadtregion Münster:
Sie gibt uns die Möglichkeit an einer größeren politischen Planung teilzunehmen, unsere Chance für’s 21. Jhd., und wir sind dabei.
Diese Chance müssen wir nutzen, und an der integrierten ökologischen Gestaltung unserer Heimat mitarbeiten!

Und wo sonst wollen B90-Grüne 2019 investieren?

Ganz wesentliches ist es, für unsere Kinder zu arbeiten.
Herr Bürgermeister, als promovierter Wissenschaftler schätzen Sie gewiss die Studie unter Leitung von Prof. Johan Rockström über die Zukunft der Menschheit und ihre Grenzen. Artensterben und Klimawandel sind entscheidend, ob unsere Kinder die Zukunft erleben.

Und was tut Ascheberg da?

B90-Grüne gründeten am 11.Februar 2019 die Ökoregion Ascheberg!

Das ist ein Jahrhundertprojekt für Davensberg, Herbern und Ascheberg.
Schon im letzten Jahrtausend hatte ein B90-Grüne Mitglied die Vision zum Charlie Brown, ging zu Pfarrer Horstmann und das Charlie brachte der Ascheberger Jugend ein anderes Zeitalter. Auch Ökoregion Ascheberg ist Vision für ein anderes Zeitalter mit einer klimaneutralen und lebenswerten Zukunft für Aschebergs.

Um dieses Projekt umzusetzen, schlagen wir eine Partnerschaft mit der österreichischen Ökoregion Kaindorf vor:
Kaindorf, ist das Dorf von Kain, Kain dem Ackerbauern.
Und was wäre da für Ascheberg treffender, einem Dorf in dem die Ackerbauern über 80% der Landfläche gestalten?
Das Niederländische Friesland hat diesen Schritt bereits getan. Tun wir’s Friesland gleich, folgen wir ebenfalls dem Konzept der Ökoregion Kaindorf.
Erste Ziele dieses Projekts sind CO2– Reduktion und Erhalt von Artenvielfalt:

  • Treibhausgas-neutrale landwirtschaftliche Produktion,
  • CO2-Speicherung durch Boden-verbessernde Humuslandwirtschaft,
  • allgemeine Umstellung auf alternative Energien,
  • Bewusstseinsbildung zum Klimawandel,
  • Bürger und Landwirte erhalten und erfahren Artenvielfalt.

Und was bedeutet das ganz für unser Dorf?
10 erste Schritte zur Umsetzung des Projektes:

  1. Landwirtschaft:
    Die Landwirtschaft reduziert die Klimagase und schafft Artenvielfalt.
    Dafür wird sie dann vergütet.
    Ascheberger Äcker werden zur Klimasenke mit einer jährlichen Aufnahmekapazität von über einer Halbe Millionen Tonnen CO2. Überrascht?! Die Humuslandwirtschaft bindet Aschebergs CO2, und bringt jedem teilnehmenden Bauern über 3.000 € Deckungsbeitrag je ha. So können diese Bauern der Artenvielfalt Fläche überlassen. Ökoregion Ascheberg strebt 10% der Fläche für Artenvielfalt.
    Noch auf der Artenschutzkonferenz im Frühjahr 2018 lobte der Kreislandwirt seine Bauern für ein ⅛ Promille Blühstreifenfläche, also umgerechnet für 25 Eurocent je ha! Unseren Bürgermeister schien er damit zunächst zu überzeugen. Der NABU-Vertreter billigte diesen Blühstreifen nicht einmal einen Placebo-Effekt.
    Ascheberger Landwirte haben doch für Artenvielfalt weit mehr über. Ökoregion Ascheberg ermöglicht es ihnen, und seien Sie sich dessen gewiss:
    Ascheberger Landwirte werden dann zu Klimahelden,
    Bienen werden sich dann nicht nur in Bayern wohl fühlen!

Und um die Artenvielfalt zu fördern, wird dann endlich der Mulchschnitt an den Gemeindewegen eingestellt. Was lange währt, wird endlich gut!

  1. Energiesparen
    bedeutet technische Hilfsmittel einzusetzen und energiesparende Geräte zu fördern. Ökoregion Ascheberg forciert eine aktive Beratung dazu.
  2. Wohnungsbau und Sanierung
    schafft energiesparende Gebäude. Eine Ergänzung zu Grundsteuer B fördert dieses Energiesparen, und Ascheberg wird bundesweites Vorbild.
  3. Stromversorgung
    mit Windenergie, Solarthermie, Photovoltaik und Energiespeicher. Eine Bürger-Energie-Genossenschaft Ascheberg zur Finanzierung des Projektes wird zu einer äußerst rentablen Geldanlage werden.
    Autarke Energieversorgung?
    Lüdinghausen hat’s schon, Ökoregion Ascheberg kann das auch!
  4. Mobilität
    heißt innovative Verkehrskonzepte, Fuß- und Radwege mit Velorouten für Jüngere, Bügerbuslinien und Bahnanschlüsse für Ältere, Mitfahr-Apps und E-Tankstellen überall für Alle.
  5. Tourismus
    fördert durch Wanderwege und Genussradwege einen sanften, nachhaltigen, regionalen Öko-Tourismus.
  6. Bewusstseinsbildung bei Kaufverhalten und Plastikmüll
    wird gefördert durch Vorträge, Workshops, und Wirtschaftsförderung.
  7. Wasserentsorgung und Kompostbildung
    durch eine CO2-reduzierte Kläranlage im Ascheberger Steenrohr mit anliegendem Kompostwerk und einer Pyrolyseanlage für die Humuslandwirtschaft. Alternativstandort könnte aber auch das alte Klärwerk am Standort Herbern sein.
  8. schnelles Internet für Alle
    also auch für weniger wohlhabende Mitbürger in den Bauernschaften.
    Ökoregion Ascheberg kümmert sich um diese Mitbürger, für die der Internetanschluss soviel kostete wie sonst ihr „neuer Gebrauchtwagen“.
  9. für weiterere Projekte mit wissenschaftlicher Expertise
    bitten Gemeinde und Ökoregion Ascheberg die Ökoregion Kaindorf , TU Dortmund, Uni Münster, Uni BOKU Wien und, last but not least, auch die Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V. um Unterstützung.

Herr Bürgermeister, Sie haben einmal gesagt:
Geben Sie mir geeignete, konkrete Vorlagen.
Ich mache mich daran, sie umzusetzen.

B90-Grüne, OV Ascheberg nimmt Sie beim Wort:
10 erste Ideen, 10 Schritte in ein zukunftsfähiges Ascheberg.
Let’s go!

Nehmen Sie den Charlie Brown- Spirit auf.
Kommen Sie mit ins 21. Jhd., in die Ökoregion Ascheberg.
Seien wir Samenkorn, das zusammen mit seinen Partnergemeinden und -institutionen eine klimaneutrale Gesellschaft sät.
Die Zukunft wird uns zeigen:
wir liegen richtig!

Soviel wie nötig, so wenig wie möglich sagen nur Verbotsparteien,
die unseren Enkeln das gute Leben im Morgen verbieten.
Mit Ökoregion Ascheberg können wir später ruhigen Gewissens den Enkeln begegnen, und müssen uns dann nicht vor ihrer Frage fürchten:
Und was habt Ihr damals für uns getan?

Greta Thunberg und tausende von Kindern weltweit fragen das schon heute.
Greta Thunberg und ihre Freunde wollen die Ökoregion Ascheberg!
Dann werden Greta Thunberg und ihre Freunde auch Aschebergs neues Schulkonzept nicht mit „Friday for future“ bestreiken, denn sie treffen in Ascheberg auf Politiker, denen Wissenschaft und Schulung nicht egal ist.

Herr Bürgermeister,
die Ökoregion Ascheberg ?:
Wir schaffen das!

Ascheberg, go for Greta!

18Dez

Ökoregion Ascheberg

Zwei Aufgaben werden über unsere Zukunft auf dieser Erde entscheiden:
das Verhindern eines zu großen Klimawandels und
das Verhindern eines zu großen Artensterbens.

Klimawandel und Artensterben:
Hier muss jeder einzelne und jede Region etwas tun!

B90-Grüne in Ascheberg haben daher die „Ökoregion Ascheberg“ gegründet.
Ökoregion Ascheberg“ ist aktuell noch eine Vision, die „Klimawandel und Artensterben“ im Zentrum ihrer Aktivitäten hat und sich eng an das Konzept der „Ökoregion Kaindorf“ in der Österreichischen Oststeiermark anlehnt.
Kaindorf, ist das Dorf des Ackerbauern Kain, und für eine Gemeinde, wie Ascheberg, deren Ortsfläche zu 80% aus Ackerfläche besteht, der richtige Partner.

Unser Ziel ist die Reduktion des CO2-Ausstoßes auf eine Treibhausgas neutrale landwirtschaftliche Produktion mit einer Umstellung auf alternative Energien, durch CO2-einsparende Änderungen in der Kulturtechnik, der CO2-Speicherung  durch die den Boden-verbessernde Humuslandwirtschaft, der Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung zum Thema Klimawandel, sowie einer Integration von Mitbürgern und Landwirtschaft in die Rückkehr der Artenvielfalt ins ländliche Ascheberg.

Ein ganz wesentlicher Schritt ist die Umstellung der Landwirtschaft auf die Prinzipien des ökologischen Landbaus. Nur so sind die Kulturstandorte langfristig zu erhalten. Nur so können wir Nachhaltigkeit auch für unsere Enkelgeneration erreichen.
Aktuell existiert noch kein landwirtschaftlicher Betrieb, der nach den Prinzipien des Ökologischen Landbaus wirtschaftet.

Folgende Schwerpunkte der Arbeit sind für die Ökoregion Ascheberg geplant:

  1. Landwirtschaft:
    Landwirte bewirtschaften 80% Aschebergs. Noch existiert kein Betrieb des Ökologischen Landbaus. Bürger, also auch Ascheberger fordern dies aber. Landwirte müssen die Zeichen der Zeit hören.
    Ökoregion Ascheberg hilft Ihnen dabei.
    Zentral fürs Projekt ist der Humusaufbau im Boden landwirtschaftlicher Flächen (s.a. G.Dunst: Humusaufbau – Chance für Landwirtschaft und Klima). Humusaufbau meint Aufbau von Dauerhumus. Dauerhumus ist der Diamant unter den Humusformen. Vorträge und Beratungen finden statt. Untersuchungen werden die Humusanreicherung zeigen.
    Wertvolles Know-how dazu übernehmen von der Ökoregion Kaindorf . Die Anreicherung des Dauerhumus um nur 1% im Jahr auf den Äckern Deutschen, benötigt die komplette Klimagasproduktion Deutschlands. Humuslandwirtschaft heißt die Brückentechnologie in die klimaneutrale Gesellschaft, und nicht Braunkohle, wie SPD und FDP vorschlagen.
    Humusaufbau wird dem Landwirt mit 35 € je Tonne eingelagertes CO2  vergütet. 1%iger-Dauerhumusaufbau bringt ihm 2.800 € pro ha. So kann er auf nährstoffarme Felder verzichten, und dort Artenvielfalt fördern. Ökoregion Ascheberg strebt 10% der Ackerfläche dafür an.
    Das aktuelle Randstreifen-Programm mit 10.000 m² für Artenvielfalt hat gerade ⅛ ‰ der Ascheberger Äcker (~8.000 ha), oder 0,25 € / ha für Artenvielfalt über (mündl. Angabe, Kreislandwirt Georg Silkenbömer, Ascheberger Artenschutzkonferenz, März 2018).
    Der Ascheberger Bauer hat mehr die Artenvielfalt über.
    Ökoregion Ascheberg ermöglicht es ihm. Seien Sie sich dessen gewiss!
  2. Energiesparen:
    Sparmaßnahmen, technische Hilfsmittel und energiesparende Geräte reduzieren den Energiebedarf in jedem Haushalt. Dadurch erreichbare Einsparungen werden durch regelmäßige Kontrollen verdeutlicht. Ökoregion Ascheberg fördert dies durch aktive Beratung.
  3. Wohnungsbau und Sanierung:
    Ökoregion Ascheberg bietet Beratung für energiesparende Gebäude. Die Umsetzung wird über einen Grundsteuerzusatz von der Ascheberger Gemeinde gefördert werden. Hier werden wir bundesweites Vorbild sein.
  4. Heizungen und Strom:
    Heizungen werden ökologischer, weg von Kohle und Öl, hin zu regenerativer Energie und Solarthermie. Ökoregion Ascheberg berät, unterstützt, setzt den eingeschlagenen Weg fort. Ökologische Kraftwerke (Solarenergie, Windenergieanlagen) und Energiespeicherung sind vorrangige Ziele. Eine Bürger-Energie-Genossenschaft ermöglicht den Bürgern die rentable Geldanlage (>3,5%/a). Die 100%-ige Versorgung Aschebergs mit Ökostrom ist geplant, als Flächengemeinde produzieren wir Energie für anliegende Stadtzentren. Lüdinghausen ist durch seine Windenergieanlagen Energie- Selbstversorger. Ökoregion Ascheberg kann das auch!
    Bei Windenergie redet unsere Politik noch von „Soviel wie nötig, so wenig wie möglich!“. Ökoregion Ascheberg wird das ändern. Uns ist die Zukunft nicht egal! Wir faseln nicht von Infraschall, um dann im eigenen PKW für die Infra-Beschallung zu sorgen. Herr Wismann, fürchten Sie da nicht als unser Anti-Infraschall-Prophet um Ihre Glaubwürdigkeit?
  5. Mobilität:
    Stromtankstellen, innovative Verkehrskonzepte, Fuß- und Radwege.
    Zur Ökoregion Ascheberg gehören Velo-routen und Radwege innerhalb und zwischen den Ortschaften, entlang der B58, von Herbern nach Mersch, an der alten Nordkirchener Straße, Amelsbürener Straße, Rinkeroder Weg, etc. Mit dem E-bike ins 21.Jahrhundert!
    Ein Ausbau der Bügerbuslinien, sowie eine lokale Mitfahr-App werden besonders ältere Mitbürger mobiler machen. Ökoregion Ascheberg investiert in die Mobilität älterer Mitbürger. Das sind wir ihnen schuldig.
    Straßenlaternen werden als Strom-Tankstellen für E-mobile arbeiten. Beispielsweise ist hier das Berliner Start-up Ubricity bereits weltweit mit seinem Mobile Charging System tätig. Das Projekt wird ausgeschrieben. Ökoregion Ascheberg bringt E-Mobilität voran.
  6. Tourismus:
    Ziel ist, den sanften nachhaltigen, regionalen Öko-Tourismus zu fördern.
    Dazu gehört der Aufbau eines Netzes an Habitaten (Emerbachaue, Schloss Westerwinkel, Davert, etc.) mit zugehörigen Wanderwegen und Genussradwegen.
  7. Bewusstseinsbildung im Kaufverhalten:
    Konsumentenberatungen soll Kaufverhalten möglichst regionalisieren. Ökoregion Ascheberg bringt Vorträge, Workshops, Wirtschaftsförderung, etc., um Bewusstsein für ökologisch-nachhaltiges Handeln zu stärken und regionalen Zusammenhalt zu fördern.
  8. Wasserentsorgung und Kompostbildung:
    Wasserver- und -entsorgung werden mit einer CO2-reduzierten Kläranlage, sowie Aufbau einer Pyrolyseanlage und Kompostwerk zur Produktion von Dauerhumus gefördert.
  9. ein schnelles Internet für Alle:
    im Dorf haben wir schnelles Internet. In den Bauernschaften wurde dies der Privatinitiative überlassen, was etlichen Bewohnern einfach zu teuer war. Die Kosten für schnelles Internet lagen in der Höhe eines Gebrauchtwagen-Kaufes.
    Stellen Sie sich mal vor, Herr Bürgermeister, Ihr Internetanschluss hätte Sie so viel wir Ihr Pkws gekostet. Hoffen wir auf Ihre Empathie als Bürgermeister, um sich das vorzustellen zu können. Alle Menschen im Dorf haben Anrecht auf schnelles Internet. Weniger wohlhabende Mitbürger in unseren Bauernschaft dürfen nicht abgehängt werden.
  10. Ausarbeiten sinnvoller Maßnahmen:
    Die Gemeinde Ascheberg nimmt zur Umsetzung dieser Themen Kontakt zur TU München (Landschaftsökologie und Landschaftsplanung) sowie zur Universität Münster (Institut für Landschaftsökologie, Wald-Zentrum) auf, und bittet um eine projektbegleitende Unterstützung.

10 Ideen, 10 Schritte in ein zukunftsfähiges Ascheberg.
Ökoregion Ascheberg geht ins 21. Jahrhundert. Seien wir das Samenkorn, das zusammen mit seinen Partnergemeinden eine klimaneutrale Gesellschaft sät.
Die Zukunft wird uns zeigen:
wir liegen richtig!
Soviel wie nötig, so wenig wie möglich sagen nur Verbotsparteien,
die unseren Enkeln das Morgen verbieten.
Mit der Ökoregion Ascheberg können wir ruhigen Gewissens unseren Enkeln begegnen, und uns nicht vor ihrer berechtigten Frage fürchten:
Und was habt Ihr damals für uns getan?
Greta Thunberg und alle Kinder weltweit fragen das schon heute.
Greta Thunberg und ihre Freunde wollen die Ökoregion Ascheberg!

Ökoregion Ascheberg,
wir schaffen das!

21Jun

„Blühendes Ascheberg“: Artenvielfalt an den Gemeindewegen

Artenvielfalt ist in Ascheberg endlich zu einem wesentlichen gesellschaftspolitischen Thema geworden. B90-Grüne OV Ascheberg stellen daher als Anfrage an den Gemeinderat diesen Vorschlag, der einen ersten Anfang darstellt, die Artenvielfalt wieder zu beleben.

In Ascheberg wird im Aussenbereich der übergroße Flächenteil privatwirtschaftlich bewirtschaftet, so dass die Gemeinde nur einen beschränkten Einfluss besitzt. Nichtsdestotrotz muss sich die Gemeinde um die eigenen Flächen kümmern. Das sind in erster Linie die Wegränder der Gemeindewege.
Zunächst wäre hier im Zuge einer Flurvermessung der Verlauf der Grundstücksgrenzen zu überprüfen. Bauern werden dann bei Kenntnis der Grenzen, gewiss nicht mehr bis an den Wegrand pflügen. Das sind gemeindliche Flächen, auf denen wir dann Artenvielfalt realisieren können.

An diesen Wegrändern wird zur Kontrolle der Straßenrandvegetation aktuell die Mulchmahd realisiert.
Dies führt zur Nährstoffanreicherung der Standorte, zur Änderung der Artengesellschaft mit Reduktion ihrer Vielfalt.
Artenvielfalt und frühe sowie wiederholte Mahd sind Antipoden, ebenso Artenvielfalt und Nährstoffreichtum.

Die Mahd ist auf die zweite Sommerhälfte zu beschränken, so dass der Fauna ihre Habitate erhalten bleiben. Landrat Herr Dr. Schulze-Pellengahr hat dies angeregt, wie wir zu hören meinten.

Ein weiterer Schritt ist die Abfuhr der Mahd als Frischgut, Anwelkgut oder Heu.
Die Abfuhr des Mahdguts erfolgt möglicherweise mit einem Saugwagen am effizietesten.
Das Schnittgut wird dann zunächst noch ins Kompostwerk in Ennigerloh abgefahren.
Die Gemeinde Ascheberg wird in Zukunft jedoch als einen Schritt zum „Eco-village Ascheberg“ ihr eigenes Kompostwerk aufbauen, in dem Aschebergs Bioabfall verarbeitet wird. Dies sollte im Zuge des Klärwerkumbaus anliegend geschehen.
So realisieren wir in Ascheberg die ökologisch so vorteilhaften regionalen Nährstoffkreisläufe.

Wir bitten, nicht zu zögern, um bereits 2018 die Zeitenwende der Artenvielfalt in Ascheberg einzuleiten.

21Jun

Prozessionsspinner auf Mallorca

Plagas

Escopetas contra la procesionaria

Este año se opta por disparos para combatir la plaga, en lugar de instalar bolsas con feromonas

Artikel aus
Diario de Mallorca
J. Mora 22.02.2017 | 02:45

 

Con cara de estupefactos, diversos turistas contemplaban ayer las tareas que llevaban a cabo varios operarios para combatir la plaga de la procesionaria que afecta a los pinos del Port de Sóller. No era por menos si se tiene en cuenta que las herramientas que utilizaban estos operarios no eran más que escopetas de caza y, en realidad, los operarios eran expertos cazadores de Sóller que colaboraban con el Ayuntamiento en las tareas para erradicar las orugas que afectan al pinar del recinto Infante Lois.

 

Provistos con escopetas del calibre 12, los tres cazadores destrozaron a perdigonazos los bolsones de orugas que colgaban de las ramas de los pinos. Para llevar a cabo esta tarea, el ayuntamiento tramitó las autorizaciones administrativas correspon-dientes para el uso de armas de fuego y operarios del Ayuntamiento acordonaron

Imágenes de la actuación llevada a cabo ayer para combatir
la plaga de la procesionaria que afecta a los pinos del Port de Sóller.
J. Mora Una drástica iniciativa.
Expertos cazadores colaboran con el Ayuntamiento para erradicar las orugas que afectan al pinar del recinto Infante Lois 

 

la zona para evitar problemas de seguridad, tanto por el uso de las escopetas como por las orugas que pudieran salir desperdigadas con los disparos.
 

Para la destrucción de los bolsones, los cazadores utilizaron cartuchos similares a los que habitualmente se utilizan para la práctica cinegética de la caza del tordo, aunque ayer utilizaron un tipo de perdigón sensiblemente más pequeño que el habitual, según explicaron. La tarea se fue repitiendo en cada pino que hay en las instalaciones deportivas del Infante Lois, muy afectados por la proliferación de la plaga de la procesionaria. Esta tarea se repetirá en otros espacios públicos municipales donde se ha detectado la presencia de la plaga de los pinos.

 

El Ayuntamiento ha optado este año por un método más drástico para combatir a la procesionaria, porque se considera mucho más eficaz que instalar bolsas con feromonas para atraer a estos lepidópteros, que además de provocar daños al pinar también puede ser una fuente de problemas para la salud humana para las personas que pueden estar en contacto con las orugas de la procesionaria. Estos animales están recubiertos por unos pelos urticantes que suelen provocar irritaciones a las personas. Las tareas para combatir a disparos esta plaga deben hacerse en los meses de invierno, época en la que las larvas u orugas se esconden en los bolsones antes de dar forma a las crisálidas a partir de mayo.

En múltiples municipios

Muchos consistorios de la Part Forana estas semanas están agradeciendo la implicación activa de sociedades de cazadores locales en la ‚lucha‘ contra la procesionaria, especialmente en zonas urbanas, áreas escolares, parques infantiles y espacios deportivos.

 

Quelle:
https://www.diariodemallorca.es/part-forana/2017/02/22/escopetas-procesionaria/1191699.html

 

21Jun

Eco-village Ascheberg

Spätestens seitdem sich das Ausmass des hiesigen Artensterbens ins Bewusstsein der Ascheberger gebrannt hat, wurde klar, dass sich in unserer Gemeinde wesentliche Dinge ändern müssen.

Natürlich können wir nicht die Welt verändern, doch obliegt es uns, ein Saatkorn der Veränderung zu säen.
Die schwindende Artenvielfalt ist insbesondere auf Maßnahmen der modernen Landwirtschaft zurückzuführen, die versucht durch kontinuierliches Wachstum in der Produktion das betriebliche Überleben abzusichern. Natürlich kann in Anbetracht dieser Hochleistungs-Landwirtschaft die ökologische Gesundheit der heimischen Ökosysteme nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Den Bauern bleibt im „Wachse oder Weiche“ häufig keine andere Wahl.

Aber nicht nur die Bauern, auch die Artenvielfalt leidet unter dieser Last.

B’90-Grüne OV Ascheberg schlägt daher vor, die Grundlagen für die „Eco-village Ascheberg“ zu schaffen.
Dieser unser Projektvorschlag orientiert sich an der „Ökoregion Kaindorf“ in der Österreichischen Steiermark. Zukunftsorientiert werden dort nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern auch die Mitbürger und ihr Konsumverhalten, die Kleinindustrielle Produktion, regionale Energie- und Wasserversorgung sowie verschiedene Umweltkonzepte auf neue Beine gestellt.
Artenvielfalt und CO2-Bilanz reagieren in einzigartig positiver Weise.
Das würde auch den Bauern ganz neue Einkünfte bringen, die Ihnen das betriebliche Überleben absichert.

Unsere Frage dazu lautet:

Könnten Sie zur Ökoregion Kainsdorf, und dort wiederum zum Projektbüro Gerhard Dunst, Kontakt aufnehmen, um den Rahmen für die „Eco-village Ascheberg“ zu entwerfen?
Die erste Kontaktaufnahme der Gemeindeverwaltung wird das Wissen um diese Möglichkeit zu konkretisieren und im gegenseitigen Austausch entwickeln wir so eine zukunftsfähige Gemeinde Ascheberg für das 21. Jahrhundert kreieren.

21Jun

Der Eichenprozessionsspinner in Ascheberg

Bedingt durch das mediterrane Winterwetter hier bei uns ist der Eichenprozessionsspinner im Münsterland und so auch in Ascheberg angekommen.
So wurden in einigen Orten Westfalen bereits Schulen und Kindergärten für einen Tag geschlossen, um die Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner auf den dortigen Eichen durchzuführen

Als Agrarökologe half mir mein Netzwerk Informationen vom MARM in Madrid zu erlangen. Dort existiert eine bereits mehrere Jahrzehnte alte Erfahrung im Umgang mit dem Thaumetopoea pityocampa, einem engen Verwandten des hiesigen Thaumetopoea processionea.
Das MARM teilte mir mit, dass verschiedene Studien belegen:
Thaumetopoea tritt insbesondere als Folge intensiver landwirtschaftlicher Nutzung  des Umlandes auf. Die eingesetzten Pestizide reduzieren drastisch die Anzahl der Prädatoren, wie verschiedene Vögel und Raubinsekten.
Als Beleg hierfür konnte ich die Aussage eines Biolandbauern aus dem Umland finden, dessen Eichen zwar leicht belastet sind, aber gleichzeitig etlichen hiesigen Vögeln als Speisetisch dienen. Gleiches gilt übrigens für den Buchsbaumzünsler der auf diesem Hof keine Chance hat, sein Unwesen zu treiben.

Unser Fragenkomplex:
Was plant die Gemeinde Ascheberg für 2019?
Was wird die Gemeinde aktuell zum Beispiel auf dem Melkpatt, der insbesondere auch von unseren älteren Mitbürgern genutzt wird?
Ist die Aufklärung der Mitbürger nicht dringendst notwendig?

03Jun

Unplastic Ascheberg

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Plastik und Plastikmüll sind durch EU-Entscheidungen ins politische Bewusstsein unserer Mitbürger zurückgekehrt.
Bereits im Oktober 2016 fragte B90-Grüne im Gemeinderat Ascheberg ein Konzept zur Bekämpfung des Plastikabfalls in Ascheberg nach: Unplastic Ascheberg.
Die Bearbeitung dieser Aufgabe wurde von Herrn van Roje dem Klimaschutzbeauftragten der Ascheberger Gemeinde übertragen
… auch wenn wir und viele Mitbürger sich fragten:
Was hat denn jetzt Klimaschutz mit Plastikmüll zu tun?

Bislang passierte ganz offensichtlich noch gar nichts!
Wartet Ascheberg immer noch auf lokale Konzepte zur Plastikmüllreduktion?
Verzeihung Herr Dr. Risthaus, aber
life in plastic, it’s not fantastic!
Was planen Sie, die Ascheberger Plastikmüllproduktion zu reduzieren?

Ein Dank für Ihre Antwort zum nächsten BPUA am 21. Juni!

03Jun

Frank Holtrup verlässt die Aschberger CDU-Fraktion

Kommentar zum WN-Artikel:
T. Heitbaum, 01.Juni 2018: Frank Holtrup bricht mit der CDU.

Diese Nachricht war für B90-Grüne eine echte Überraschung. Die CDU-Fraktion hat damit natürlich nicht ihre Mehrheit verloren, da auch die Bürgermeisterstimme zur CDU gehört.
Aber all das spielt in Ascheberg sowieso keine entscheidende Rolle, da die allermeisten Entscheidungen einstimmig oder mit überwiegender Mehrheit fallen. Der Rat lebt von den Anregungen der verschiedenen Fraktionen und politischen Meinungsbildner:
die Mandatsträger des Gemeinderates Ascheberg zwischen B wie Beckmann (B90-Grüne) und W wie Wobbe (CDU) diskutieren miteinander.
Herr Holtrup zeigte schon bei der Diskussion um die Artenvielfalt im März 2018 ein großes ökologisches Bewusstsein, mit dem er in seinen Fragen den Ursachen des Artensterbens auf den Zahn fühlte. Da besteht wirklich eine wissenschaftlich fundierte, gemeinsame Einsicht in die Wirklichkeit. Chapeau!
Abschließend nehmen an, dass auch andere Mandatsträger seiner Partei über den Austritt sinnierten, einer Partei, deren Ministerinnen ein Vergiften von Artenvielfalt Pflanzenschutz nennen, oder aber das Missverstehen von Gebrauchsanweisungen für Hacking halten, während sie für den wahren Inhalt ihrer Arbeit, die Pamphlete der Agrarindustrie zitieren.
Herr Holtrup,
einen Glückwunsch für Ihre mutige, richtungsweisende Entscheidung in diesen Zeiten der politischen Charlatane!
Hubertus Beckmann
i.A. B90-Grüne, OV Ascheberg

19Mai

Aus für Pestizid in Ascheberg

Folgenden Artikel veröffentlichte der „Westfälische Anzeiger“ am 26. April 2018 zur Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde Ascheberg vom 19. April 2018:

 


 

Ascheberg • Der Bauhof der Gemeinde Ascheberg soll künftig kein Glyphosat mehr zur Unkrautvernichtung einsetzen. Mit diesem Votum (es gab eine Enthaltung) stellten sich die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses hinter einen Antrag von Grünen-Ratsherr Hubert Beckmann. Er hatte gefordert, in der Gemeinde Ascheberg auf öffent1ichen Flächen vollständig auf den Einsatz des umstrittenen Pestizids zu verzichten.

Baufhof setzte Glyphosat bei Herkulesstaude ein

Mit einer Einschränkung war dies allerdings auch vorher schon der Fall. Denn wie in der Beschlussvorlage mitgeteilt, wurde Glypkosat ohnehin schon seit Jahren nur noch zur Bekämpfung der Herkulesstaude verwendet.

Die unerwünschten Exemplare der Herkulesstaude sollten, nur per Hand von. den Bauhof-Mitarbeitern entfernen werden, informierte Christian Scheipers vom Tiefbauamt der Gemeinde in der Sitzung. Grund genug für das Gremium, die Ausnahme Herkulesstaude zu verwerfen und Beckmanns Antrag zu stützen.

Kontext zur Diskussion über Artenvielfalt

In der lokalen Diskussion um den Erhalt der Artenvielfalt hatte Hubert Beckmann für die Grünen das Thema Glyphosat im Herbst angeschnitten. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hatte das Pestizid als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft, hieß es in seiner Antragsbegründung. Außerdem trage es maßgeblich zum katastrophalen Artensterben in der Agrarlandschaft und in privaten Gärten bei, argumentierte Beckmann.  gh

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