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03Mrz

Ökoregion Ascheberg

Des Kaisers neue Kleider
des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen
sind wieder in aller Munde:
Es war ein Kind, das dem Kaiser sagte, dass er nackt sei.
Erwachsene sahen dies auch, doch warteten sie darauf, dass jemand anderes etwas sagte,
oder sie hofften, es ginge sie nichts an, oder aber sie dachten, sie könnten eh nichts ändern.

Genau diese Ausflüchte rechtfertigen ein Nichtstun auch beim Klimawandel:
vielleicht gibt es ihn gar nicht,
vielleicht finden wir rechtzeitig die goldene Lösung,
vielleicht ist es ja auch gar nicht ganz so schlimm
– und falls doch:
wahrscheinlich können wir da eh nichts mehr ausrichten.

So schließen wir die Augen und hoffen,
dass der Planet irgendwie durchhält,
damit wir noch weiteres Wachstum und
noch weitere Gewinne einfahren können,
oder wenigstens,
dass unser Planet so lange durchhält, wie wir selber noch leben.

Greta Thunberg tut das nicht.
Sie ist mit 16 Jahren noch zu jung dafür,
und ihr Asperger-Syndrom lässt sie die Fakten nicht verdrängen:
zunehmende Erderwärmung,
steigende CO2-Emissionen
die viel zu zaghafte Politik.

Seit über einem halben Jahr streikt Thunberg vor dem schwedischen Parlament und wurde zur Galionsfigur der Bewegung „Fridays for Future„. Zehntausende Jugendliche demonstrieren weltweit jeden Freitag gegen die Klimapolitik der Regierungen und schwänzen ihre Schule. Ihr Motto: Wieso sollen wir für eine Zukunft lernen, die es gar nicht geben wird?

Ökoregion Ascheberg versucht politisch aktiv zu werden
und diese lebenswichtigen Themen ganz nach vorne zu bringen:
Klimawandel und Artenvielfalt
die zwei Seiten derselben Medaille
und das in einer sozial gesicherten Gesellschaft
sind ganz zentral für diese Ökoregion.
Ziele sind Treibhausgas-neutrale landwirtschaftliche Produktion, CO2-Speicherung durch Boden-verbessernde Humuslandwirtschaft, allgemeine Umstellung auf alternative Energien, Bildung zum Klimawandel, Bürger und Landwirte erhalten und erfahren Artenvielfalt

Die Wege dahin sind bekannt.
Daher:
Let’s do it!
Ökoregion Ascheberg
hat ihr Vorbild in Österreich:
die Ökoregion Kaindorf

Regional vielfältig eingebunden.
Europa ist unsere Heimat ….
Wir alle sind Europa!

Ökoregion Ascheberg ist das Jahrhundertprojekt für Davensberg, Herbern und Ascheberg:
15.000 Menschen auf 100 km² sind Samenkorn für Energie-neutrale und artenreiche Zukunft!

Die 10 ersten Schritte in die Klimaregion Ascheberg:

  1. Landwirtschaft
  2. Energiesparen
  3. Wohnungsbau und Sanierung
  4. Stromversorgung
  5. Mobilität
  6. Tourismus
  7. Bewusstseinsbildung bei Kaufverhalten und Plastikmüll
  8. regionale Abfallwirtschaft: Wasserentsorgung und Kompostbildung
  9. schnelles Internet für Alle
  10. Ökosystem Ascheberg braucht Hilfe!

Im folgenden werden diese 10 Punkte kurz skizziert.
Eine intensive politische Ausarbeitung steht noch bevor.

Die Ökoregion Ascheberg ?:
Wir schaffen das!

Ascheberg, go for Greta!

Verfasst am 03.03.2019 um 21:08 Uhr von .
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