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03Dez

Glyphosat lokal verbieten?!

Die lokale Diskussion zum Erhalt der Artenvielfalt in Ascheberg rückte Glyphosat-haltige Herbizide und ihren Einsatz in Landwirtschaft, Gemeinde und Privatgärten in einem symbolischen Mittelpunkt.

Dieses Pflanzengift steht für eine vollständig industrialisierte Landwirtschaft, die nur auf Effizienz setzt und der die Gesundheit der Mitbürger diesbezüglich gleichgültig zu sein scheint.
Mit Glyphosat handelt es sich um das weltweit und in Deutschland, also wohl auch in Ascheberg meist gespritzte Pestizid. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft. Zudem trägt Glyphosat maßgeblich zum katastrophalen Artensterben in der Agrarlandschaft und in privaten Gärten bei.

Daher beantragt B’90-Grüne-OV Ascheberg, dass der Gemeinderat Ascheberg auf seiner nächsten Sitzung am 12. Dezember 2017 ein Moratorium gegen den Einsatz von Glyphosat in unserer Gemeinde ausspricht.
Diese Art gemeindlichen Einvernehmens war bereits bei der parteiübergreifenden Initiative gegen das Gasbohren in Herbern erfolgreich.

Dieses Moratorium wird durch folgende Beschlüsse untermauert

  • dem Bauamt Ascheberg wird der Einsatz von Glyphosat ab sofort untersagt. Noch bestehende Restbestände werden umgehend der dafür vorgesehenen Sondermüllentsorgung zugeführt
  • alle Mitbürger unserer Gemeinde sind in besonderen Informationen, was da sind Auslage von Flyern, Zeitungsannoncen, und Stellwände an zentralen Standorten auf die Gefahr durch die Glyphosat-Mittel hinzuweisen. Vorlagen dazu, also auch für die Stellwände sind aus dem Internet zu entnehmen, und bei den zuständigen Organisationen (BUND, Foodwatch, NABU, Greenpeace, etc.pp.) um ihre Nutzung nachzufragen.
Verfasst am 03.12.2017 um 9:44 Uhr von .
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