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28Nov

Freiheit statt CSU!?


Die CSU zeigte einmal wieder beeindruckend, wieviel sie von demokratischen Prinzipien hält:
NICHTS!

Trotz aller Absprachen innerhalb einer vom Wähler gestützten Koalition von CDU, CSU und SPD setzt die CSU ihren hofeigenen Willen und den Willen der Lobbyisten durch:
die Landwirte bekommen die Genehmigung, mit Glyphosat unsere Umwelt für weitere 5 Jahre unsere Umwelt zu vergasen!

Dabei werden die Landwirte sich selber am meisten schaden, da Glyphosat das Mikroleben auf denen von ihnen genutzten Äckern zerstört. Das wird langfristig die Nachhaltigkeit der Erträge schädigen.

Zur wissenschaftlichen Begründung der Entscheidung übernahm die CSU nahtlos die Argumente von Monsantos. Dabei hatte Monsantos bereits bei den Prozessen um die Folgen des Vietnam-Giftes Agent Orange gezeigt, wozu wissenschaftliche Aussagen verfälscht werden:
zum Schaden der Menschen.
… und darüber hinaus steht die Aussage der CSU, Herr Minister Schmidt habe als Kompensation für seine Zustimmung zur Glyphosat-Nutzung Massnahmen zur Wahrung der Biodiversität eingefordert.
Dabei gibt es doch keinen schlimmeren Umweltzerstörer als dieses Gift, keine größere Gefahr für das Fortbestehen der Menschheit, denn dies Gift zerstört unserer Umwelt weltweit.

Wissenschaftliche Studien indentifizierten eine lange und wachsende Liste von menschlichen Krankheiten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit chronischer Glyphosat-Vergiftung stehen:
Autismus, Alzheimer, Parkinson, Angststörungen, Depressionen, gewalttätiges Verhalten, Nierenversagen, Diabetes, Fettleibigkeit, Schilddrüsenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, bösartige Lymphome, Unfruchtbarkeit, Zöliakie, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, etc.pp. (nach Zahlen aus US Regierungsquellen).

Die Universität Leipzig untersuchte im Dezember 2011 das Urin von Menschen, die außer der Ernährung nichts mit der Landwirtschaft zu tun hatten:
in ALLEN Urinproben wurde Glyphosat nachgewiesen mit Werten von 0,5 bis 2 ng Glyphosat pro ml Urin. Der Trinkwassergrenzwert liegt bei 0,1 ng/ml.
In Brandenburg wurde auf Initiative eines Imkers sein Honig untersucht.
Der gefundene Wert überstieg die erlaubte Höchstmenge von 50 ng je mg (= 50 mg je kg) um mehr als das hundertfache.

Eigentlich sollten in einer Demokratie Verbraucher- und Wählerschutz den Vorrang haben. Für die CSU hat Lobbyschutz Vorrang.
Der Wähler wird als Placebo genutzt und in die Irre geführt, um diese Politik zu rechtfertigen.
Kennen wir das nicht?
Seien wir wachsam!
Die Erinnerung an die Folgen sollte nicht verblassen.

Verfasst am 28.11.2017 um 6:36 Uhr von .
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