Eco-village Ascheberg

Spätestens seitdem sich das Ausmass des hiesigen Artensterbens ins Bewusstsein der Ascheberger gebrannt hat, wurde klar, dass sich in unserer Gemeinde wesentliche Dinge ändern müssen.

Natürlich können wir nicht die Welt verändern, doch obliegt es uns, ein Saatkorn der Veränderung zu säen.
Die schwindende Artenvielfalt ist insbesondere auf Maßnahmen der modernen Landwirtschaft zurückzuführen, die versucht durch kontinuierliches Wachstum in der Produktion das betriebliche Überleben abzusichern. Natürlich kann in Anbetracht dieser Hochleistungs-Landwirtschaft die ökologische Gesundheit der heimischen Ökosysteme nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Den Bauern bleibt im „Wachse oder Weiche“ häufig keine andere Wahl.

Aber nicht nur die Bauern, auch die Artenvielfalt leidet unter dieser Last.

B’90-Grüne OV Ascheberg schlägt daher vor, die Grundlagen für die „Eco-village Ascheberg“ zu schaffen.
Dieser unser Projektvorschlag orientiert sich an der „Ökoregion Kaindorf“ in der Österreichischen Steiermark. Zukunftsorientiert werden dort nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern auch die Mitbürger und ihr Konsumverhalten, die Kleinindustrielle Produktion, regionale Energie- und Wasserversorgung sowie verschiedene Umweltkonzepte auf neue Beine gestellt.
Artenvielfalt und CO2-Bilanz reagieren in einzigartig positiver Weise.
Das würde auch den Bauern ganz neue Einkünfte bringen, die Ihnen das betriebliche Überleben absichert.

Unsere Frage dazu lautet:

Könnten Sie zur Ökoregion Kainsdorf, und dort wiederum zum Projektbüro Gerhard Dunst, Kontakt aufnehmen, um den Rahmen für die „Eco-village Ascheberg“ zu entwerfen?
Die erste Kontaktaufnahme der Gemeindeverwaltung wird das Wissen um diese Möglichkeit zu konkretisieren und im gegenseitigen Austausch entwickeln wir so eine zukunftsfähige Gemeinde Ascheberg für das 21. Jahrhundert kreieren.

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