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Die Landwirtschaft muss sich ändern!

Die Landwirtschaft muss sich ändern!

6 bis 7-stellige Grossinvestionen sind für einen Bauernhof NIE nachhaltig und daher steuerrechtlich zu erschweren, bzw. besonderen Umwelt-Prüfungen zu unterziehen.
Wachse oder Weiche
als Motto einer neoliberalen Agrarpolitik zerstört Umwelt und Bauernhöfe. Grossinvestitionen spielen in diesem sozialdarwinistischen Gesellschaftsspiel.
SOZIALDARWINISMUS IST NIE NACHHALTIG!!

 

Die Landwirtschaft muss sich ändern!

Die aktuelle Agrarindustrie wird vergeblich um eine Anerkennung in der Bevölkerung kämpfen:

  • Tierwohl geht anders (siehe PD Detlef Fölsch)
  • Feinstaubemissionen (Bodenersion durch Wind, Sekundärphasen der Ammoniak-Ausgasung, etc.) auf dem Land dürfen nicht verschwiegen werden
  • Verkehrsbelastungen rauben etlichen Mitbürgern nachts den Schlaf
  • Schwerstmaschinien zerstören Gemeindewege

 

Die Landwirtschaft muss sich ändern!

also der durch Sojaschrotimporte bedingte Stickstoff (Eiweisse bilden sich aus N) und die Artenvielfalt sind Antipoden, i.e. die ständige Stickstoffdüngung zerstört die Pflanzenvielfalt einer Landschaft
Sojaschrotimporte
also die auf Round-up-ready-systems und seine aktuellen Nachfolger Ackerkulturen zerstören Regenwälder (Brasilien) und Kinderleben (Argentinien). Toni Hoffreiter fordert zurecht dies den Käufern (Tierhaltern) und nachfolgenden Kunden bewusst zu machen (Tabak-werbungs-gleich wäre unser Vorschlag)

Gülleausbringung
beschleunigt den Klimawandel, da seine salzhaltigen Substanzen das auf Süsswasser ausgerichtete Bodenleben und damit auch den Dauerhumusgehalt der Böden zerstört.
1% Dauerhumus bindet 80 Tonnen CO2 je Hektar. Die Terra Preta Böden des Amazonasregenwaldes oder die Böden der Schwimmenden Gärten Mexicos enthalten über 20% Dauerhumus.

Ackerböden
werden bei aktueller Nutzung in spätestens in 60 Jahren ihre Fruchtbarkeit verloren haben Diese Aussage wurde von der FAO wissenschaftlich unterlegt!

Wir hoffen, jetzt miemt keiner D.Trump und hält die Wissenschaft für eine chinesische Erfindung

Die Landwirtschaft muss sich ändern!
Verbesserungen der Landwirtschaft müssen nachhaltig sein, i.e. Umwelt und Bevölkerung integrieren.
Vorschläge dazu könnten als Versuchsanlagen gefördert werden, und zumehmend als neue Keimlinge ihre Umsetzung finden:

  • Humuslandwirtschaft – siehe Klimaregion Kainsdorf –
    • bremst Klimawandel ganz massiv durch CO2-Sequestrierung
      (80t CO2 / ha und 1%mehr an Dauerhumus!!):
      CO2-Abgaben eindeutig erhöhen und CO2-Sequestrierung vergüten
    • fördert landwirtschaftliche Vielfalt
  • Social Farming -siehe Petrarca und van Elsen –
    • Landwirtschaft und Tourismus,
    • Landwirtschaft und Information der Öffentlichkeit (s. Hof Deventer, Rinkerode),
    • Landwirtschaft und Behinderte (St.Georg),
    • Landwirtschaft und Strafvollzug,
    • Landwirtschaft und Integration von Flüchtlingen geringerer Schulausbildung, …
  • Urban Farming – die moderne Form des Schrebergartentums ist auch in Deutschland angekommen. Sie wurde und wird
    • in Havanna erfolgreich praktiziert,
    • findet in Caracas Ausdehnung,
    • und soll Vancouver bis 2030 zu großen Teilen versorgen
    • in D: Berlin, Köln, Andernach;
    • die Städte Berlin und Hamburg bilden D’s Standorte höchsten Honigertrages!!
  • Solidarische Landwirtschaft – CSA befindet sich in der Ausdehnung;
    • Die Common Supported Agriculture befindet sich in der Ausdehnung.
    • Kunden werden Mitglied des Bauernhofes. Gleich einer Aktie kaufen sie Anteile an der Produktion des Hofes und bekommen in regelmäßigen Abständen eine Kiste mit Lebensmitteln.,
  • Social Herding
    • Wanderschafthaltung verhindert die für die Artenvielfalt so gefährliche Landschaftsfragmentation, i.e. Zerteilung der Landschaft und deren Flora und Mikrofauna
    • wird bereits erfolgreich mit sozialen Konzepten kombiniert:
      • Tourismus,
      • Integration Krimineller Jugendlicher,
      • Integration von neuen Mitbürgern,
      • Arbeit mit Kindergärten,
      • Naturkunde,
      • etc pp,
    • ist wie Social Farming mit sozialen Konzepten zu kombinieren
  • Landschaftsarchitektur –
    • Agrarwüsten durchziehen das Münsterland
      Agrarwüsten?
      Jawohl!
      Wüste beheimaten nur annuelle Vegetation, wie die hiesigen Ackerflächen: Mais Weizen Gerste
      Wüsten bestehen nus aus abließenden Wasserkreisläufe: Niederschlag, Drainage, Vorfluter, Fluss, Ozean, ….
      Wüsten haben einen niedrigen DAUERHUMUS(!)gehalt, wie bei hiesigen Ackerflächen: < 3% Dauerhumusgehalt
    • zerstören nicht nur unsere Artenvielfalt, sondern die Pufferkapazität der Natur und ihrer Böden gegen Extremklimaereignisse

All diese Keimlinge einer
„Landwirtschaft von Morgen“
sollten, ja müssen in JAMAIKA Beachtung finden.
Landwirtschaft muss Grün werden. Da haben wir vollkommen recht!
Unter Renate Künast wichen weit weniger Betriebe als unter Christian Schmidt. Ihr Einfluss schütztet die Landwirtschaft vor dem Sozialdarwinistischem Wachse oder Weiche.
Das spricht bei den Jamaika-Verhandlungen eindeutig für

Landwirtschaft in Grüner Hand!

 

Verfasst am 16.10.2017 um 6:49 Uhr von .
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