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18Dez

Ökoregion Ascheberg

Zwei Aufgaben werden über unsere Zukunft auf dieser Erde entscheiden:
das Verhindern eines zu großen Klimawandels und
das Verhindern eines zu großen Artensterbens.

Klimawandel und Artensterben:
Hier muss jeder einzelne und jede Region etwas tun!

B90-Grüne in Ascheberg haben daher die „Ökoregion Ascheberg“ gegründet.
Ökoregion Ascheberg“ ist aktuell noch eine Vision, die „Klimawandel und Artensterben“ im Zentrum ihrer Aktivitäten hat und sich eng an das Konzept der „Ökoregion Kaindorf“ in der Österreichischen Oststeiermark anlehnt.
Kaindorf, ist das Dorf des Ackerbauern Kain, und für eine Gemeinde, wie Ascheberg, deren Ortsfläche zu 80% aus Ackerfläche besteht, der richtige Partner.

Unser Ziel ist die Reduktion des CO2-Ausstoßes auf eine Treibhausgas neutrale landwirtschaftliche Produktion mit einer Umstellung auf alternative Energien, durch CO2-einsparende Änderungen in der Kulturtechnik, der CO2-Speicherung  durch die den Boden-verbessernde Humuslandwirtschaft, der Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung zum Thema Klimawandel, sowie einer Integration von Mitbürgern und Landwirtschaft in die Rückkehr der Artenvielfalt ins ländliche Ascheberg.

Ein ganz wesentlicher Schritt ist die Umstellung der Landwirtschaft auf die Prinzipien des ökologischen Landbaus. Nur so sind die Kulturstandorte langfristig zu erhalten. Nur so können wir Nachhaltigkeit auch für unsere Enkelgeneration erreichen.
Aktuell existiert noch kein landwirtschaftlicher Betrieb, der nach den Prinzipien des Ökologischen Landbaus wirtschaftet.

Folgende Schwerpunkte der Arbeit sind für die Ökoregion Ascheberg geplant:

  1. Landwirtschaft:
    Landwirte bewirtschaften 80% Aschebergs. Noch existiert kein Betrieb des Ökologischen Landbaus. Bürger, also auch Ascheberger fordern dies aber. Landwirte müssen die Zeichen der Zeit hören.
    Ökoregion Ascheberg hilft Ihnen dabei.
    Zentral fürs Projekt ist der Humusaufbau im Boden landwirtschaftlicher Flächen (s.a. G.Dunst: Humusaufbau – Chance für Landwirtschaft und Klima). Humusaufbau meint Aufbau von Dauerhumus. Dauerhumus ist der Diamant unter den Humusformen. Vorträge und Beratungen finden statt. Untersuchungen werden die Humusanreicherung zeigen.
    Wertvolles Know-how dazu übernehmen von der Ökoregion Kaindorf . Die Anreicherung des Dauerhumus um nur 1% im Jahr auf den Äckern Deutschen, benötigt die komplette Klimagasproduktion Deutschlands. Humuslandwirtschaft heißt die Brückentechnologie in die klimaneutrale Gesellschaft, und nicht Braunkohle, wie SPD und FDP vorschlagen.
    Humusaufbau wird dem Landwirt mit 35 € je Tonne eingelagertes CO2  vergütet. 1%iger-Dauerhumusaufbau bringt ihm 2.800 € pro ha. So kann er auf nährstoffarme Felder verzichten, und dort Artenvielfalt fördern. Ökoregion Ascheberg strebt 10% der Ackerfläche dafür an.
    Das aktuelle Randstreifen-Programm mit 10.000 m² für Artenvielfalt hat gerade ⅛ ‰ der Ascheberger Äcker (~8.000 ha), oder 0,25 € / ha für Artenvielfalt über (mündl. Angabe, Kreislandwirt Georg Silkenbömer, Ascheberger Artenschutzkonferenz, März 2018).
    Der Ascheberger Bauer hat mehr die Artenvielfalt über.
    Ökoregion Ascheberg ermöglicht es ihm. Seien Sie sich dessen gewiss!
  2. Energiesparen:
    Sparmaßnahmen, technische Hilfsmittel und energiesparende Geräte reduzieren den Energiebedarf in jedem Haushalt. Dadurch erreichbare Einsparungen werden durch regelmäßige Kontrollen verdeutlicht. Ökoregion Ascheberg fördert dies durch aktive Beratung.
  3. Wohnungsbau und Sanierung:
    Ökoregion Ascheberg bietet Beratung für energiesparende Gebäude. Die Umsetzung wird über einen Grundsteuerzusatz von der Ascheberger Gemeinde gefördert werden. Hier werden wir bundesweites Vorbild sein.
  4. Heizungen und Strom:
    Heizungen werden ökologischer, weg von Kohle und Öl, hin zu regenerativer Energie und Solarthermie. Ökoregion Ascheberg berät, unterstützt, setzt den eingeschlagenen Weg fort. Ökologische Kraftwerke (Solarenergie, Windenergieanlagen) und Energiespeicherung sind vorrangige Ziele. Eine Bürger-Energie-Genossenschaft ermöglicht den Bürgern die rentable Geldanlage (>3,5%/a). Die 100%-ige Versorgung Aschebergs mit Ökostrom ist geplant, als Flächengemeinde produzieren wir Energie für anliegende Stadtzentren. Lüdinghausen ist durch seine Windenergieanlagen Energie- Selbstversorger. Ökoregion Ascheberg kann das auch!
    Bei Windenergie redet unsere Politik noch von „Soviel wie nötig, so wenig wie möglich!“. Ökoregion Ascheberg wird das ändern. Uns ist die Zukunft nicht egal! Wir faseln nicht von Infraschall, um dann im eigenen PKW für die Infra-Beschallung zu sorgen. Herr Wismann, fürchten Sie da nicht als unser Anti-Infraschall-Prophet um Ihre Glaubwürdigkeit?
  5. Mobilität:
    Stromtankstellen, innovative Verkehrskonzepte, Fuß- und Radwege.
    Zur Ökoregion Ascheberg gehören Velo-routen und Radwege innerhalb und zwischen den Ortschaften, entlang der B58, von Herbern nach Mersch, an der alten Nordkirchener Straße, Amelsbürener Straße, Rinkeroder Weg, etc. Mit dem E-bike ins 21.Jahrhundert!
    Ein Ausbau der Bügerbuslinien, sowie eine lokale Mitfahr-App werden besonders ältere Mitbürger mobiler machen. Ökoregion Ascheberg investiert in die Mobilität älterer Mitbürger. Das sind wir ihnen schuldig.
    Straßenlaternen werden als Strom-Tankstellen für E-mobile arbeiten. Beispielsweise ist hier das Berliner Start-up Ubricity bereits weltweit mit seinem Mobile Charging System tätig. Das Projekt wird ausgeschrieben. Ökoregion Ascheberg bringt E-Mobilität voran.
  6. Tourismus:
    Ziel ist, den sanften nachhaltigen, regionalen Öko-Tourismus zu fördern.
    Dazu gehört der Aufbau eines Netzes an Habitaten (Emerbachaue, Schloss Westerwinkel, Davert, etc.) mit zugehörigen Wanderwegen und Genussradwegen.
  7. Bewusstseinsbildung im Kaufverhalten:
    Konsumentenberatungen soll Kaufverhalten möglichst regionalisieren. Ökoregion Ascheberg bringt Vorträge, Workshops, Wirtschaftsförderung, etc., um Bewusstsein für ökologisch-nachhaltiges Handeln zu stärken und regionalen Zusammenhalt zu fördern.
  8. Wasserentsorgung und Kompostbildung:
    Wasserver- und -entsorgung werden mit einer CO2-reduzierten Kläranlage, sowie Aufbau einer Pyrolyseanlage und Kompostwerk zur Produktion von Dauerhumus gefördert.
  9. ein schnelles Internet für Alle:
    im Dorf haben wir schnelles Internet. In den Bauernschaften wurde dies der Privatinitiative überlassen, was etlichen Bewohnern einfach zu teuer war. Die Kosten für schnelles Internet lagen in der Höhe eines Gebrauchtwagen-Kaufes.
    Stellen Sie sich mal vor, Herr Bürgermeister, Ihr Internetanschluss hätte Sie so viel wir Ihr Pkws gekostet. Hoffen wir auf Ihre Empathie als Bürgermeister, um sich das vorzustellen zu können. Alle Menschen im Dorf haben Anrecht auf schnelles Internet. Weniger wohlhabende Mitbürger in unseren Bauernschaft dürfen nicht abgehängt werden.
  10. Ausarbeiten sinnvoller Maßnahmen:
    Die Gemeinde Ascheberg nimmt zur Umsetzung dieser Themen Kontakt zur TU München (Landschaftsökologie und Landschaftsplanung) sowie zur Universität Münster (Institut für Landschaftsökologie, Wald-Zentrum) auf, und bittet um eine projektbegleitende Unterstützung.

10 Ideen, 10 Schritte in ein zukunftsfähiges Ascheberg.
Ökoregion Ascheberg geht ins 21. Jahrhundert. Seien wir das Samenkorn, das zusammen mit seinen Partnergemeinden eine klimaneutrale Gesellschaft sät.
Die Zukunft wird uns zeigen:
wir liegen richtig!
Soviel wie nötig, so wenig wie möglich sagen nur Verbotsparteien,
die unseren Enkeln das Morgen verbieten.
Mit der Ökoregion Ascheberg können wir ruhigen Gewissens unseren Enkeln begegnen, und uns nicht vor ihrer berechtigten Frage fürchten:
Und was habt Ihr damals für uns getan?
Greta Thunberg und alle Kinder weltweit fragen das schon heute.
Greta Thunberg und ihre Freunde wollen die Ökoregion Ascheberg!

Ökoregion Ascheberg,
wir schaffen das!

21Jun

„Blühendes Ascheberg“: Artenvielfalt an den Gemeindewegen

Artenvielfalt ist in Ascheberg endlich zu einem wesentlichen gesellschaftspolitischen Thema geworden. B90-Grüne OV Ascheberg stellen daher als Anfrage an den Gemeinderat diesen Vorschlag, der einen ersten Anfang darstellt, die Artenvielfalt wieder zu beleben.

In Ascheberg wird im Aussenbereich der übergroße Flächenteil privatwirtschaftlich bewirtschaftet, so dass die Gemeinde nur einen beschränkten Einfluss besitzt. Nichtsdestotrotz muss sich die Gemeinde um die eigenen Flächen kümmern. Das sind in erster Linie die Wegränder der Gemeindewege.
Zunächst wäre hier im Zuge einer Flurvermessung der Verlauf der Grundstücksgrenzen zu überprüfen. Bauern werden dann bei Kenntnis der Grenzen, gewiss nicht mehr bis an den Wegrand pflügen. Das sind gemeindliche Flächen, auf denen wir dann Artenvielfalt realisieren können.

An diesen Wegrändern wird zur Kontrolle der Straßenrandvegetation aktuell die Mulchmahd realisiert.
Dies führt zur Nährstoffanreicherung der Standorte, zur Änderung der Artengesellschaft mit Reduktion ihrer Vielfalt.
Artenvielfalt und frühe sowie wiederholte Mahd sind Antipoden, ebenso Artenvielfalt und Nährstoffreichtum.

Die Mahd ist auf die zweite Sommerhälfte zu beschränken, so dass der Fauna ihre Habitate erhalten bleiben. Landrat Herr Dr. Schulze-Pellengahr hat dies angeregt, wie wir zu hören meinten.

Ein weiterer Schritt ist die Abfuhr der Mahd als Frischgut, Anwelkgut oder Heu.
Die Abfuhr des Mahdguts erfolgt möglicherweise mit einem Saugwagen am effizietesten.
Das Schnittgut wird dann zunächst noch ins Kompostwerk in Ennigerloh abgefahren.
Die Gemeinde Ascheberg wird in Zukunft jedoch als einen Schritt zum „Eco-village Ascheberg“ ihr eigenes Kompostwerk aufbauen, in dem Aschebergs Bioabfall verarbeitet wird. Dies sollte im Zuge des Klärwerkumbaus anliegend geschehen.
So realisieren wir in Ascheberg die ökologisch so vorteilhaften regionalen Nährstoffkreisläufe.

Wir bitten, nicht zu zögern, um bereits 2018 die Zeitenwende der Artenvielfalt in Ascheberg einzuleiten.

21Jun

Prozessionsspinner auf Mallorca

Plagas

Escopetas contra la procesionaria

Este año se opta por disparos para combatir la plaga, en lugar de instalar bolsas con feromonas

Artikel aus
Diario de Mallorca
J. Mora 22.02.2017 | 02:45

 

Con cara de estupefactos, diversos turistas contemplaban ayer las tareas que llevaban a cabo varios operarios para combatir la plaga de la procesionaria que afecta a los pinos del Port de Sóller. No era por menos si se tiene en cuenta que las herramientas que utilizaban estos operarios no eran más que escopetas de caza y, en realidad, los operarios eran expertos cazadores de Sóller que colaboraban con el Ayuntamiento en las tareas para erradicar las orugas que afectan al pinar del recinto Infante Lois.

 

Provistos con escopetas del calibre 12, los tres cazadores destrozaron a perdigonazos los bolsones de orugas que colgaban de las ramas de los pinos. Para llevar a cabo esta tarea, el ayuntamiento tramitó las autorizaciones administrativas correspon-dientes para el uso de armas de fuego y operarios del Ayuntamiento acordonaron

Imágenes de la actuación llevada a cabo ayer para combatir
la plaga de la procesionaria que afecta a los pinos del Port de Sóller.
J. Mora Una drástica iniciativa.
Expertos cazadores colaboran con el Ayuntamiento para erradicar las orugas que afectan al pinar del recinto Infante Lois 

 

la zona para evitar problemas de seguridad, tanto por el uso de las escopetas como por las orugas que pudieran salir desperdigadas con los disparos.
 

Para la destrucción de los bolsones, los cazadores utilizaron cartuchos similares a los que habitualmente se utilizan para la práctica cinegética de la caza del tordo, aunque ayer utilizaron un tipo de perdigón sensiblemente más pequeño que el habitual, según explicaron. La tarea se fue repitiendo en cada pino que hay en las instalaciones deportivas del Infante Lois, muy afectados por la proliferación de la plaga de la procesionaria. Esta tarea se repetirá en otros espacios públicos municipales donde se ha detectado la presencia de la plaga de los pinos.

 

El Ayuntamiento ha optado este año por un método más drástico para combatir a la procesionaria, porque se considera mucho más eficaz que instalar bolsas con feromonas para atraer a estos lepidópteros, que además de provocar daños al pinar también puede ser una fuente de problemas para la salud humana para las personas que pueden estar en contacto con las orugas de la procesionaria. Estos animales están recubiertos por unos pelos urticantes que suelen provocar irritaciones a las personas. Las tareas para combatir a disparos esta plaga deben hacerse en los meses de invierno, época en la que las larvas u orugas se esconden en los bolsones antes de dar forma a las crisálidas a partir de mayo.

En múltiples municipios

Muchos consistorios de la Part Forana estas semanas están agradeciendo la implicación activa de sociedades de cazadores locales en la ‚lucha‘ contra la procesionaria, especialmente en zonas urbanas, áreas escolares, parques infantiles y espacios deportivos.

 

Quelle:
https://www.diariodemallorca.es/part-forana/2017/02/22/escopetas-procesionaria/1191699.html

 

21Jun

Eco-village Ascheberg

Spätestens seitdem sich das Ausmass des hiesigen Artensterbens ins Bewusstsein der Ascheberger gebrannt hat, wurde klar, dass sich in unserer Gemeinde wesentliche Dinge ändern müssen.

Natürlich können wir nicht die Welt verändern, doch obliegt es uns, ein Saatkorn der Veränderung zu säen.
Die schwindende Artenvielfalt ist insbesondere auf Maßnahmen der modernen Landwirtschaft zurückzuführen, die versucht durch kontinuierliches Wachstum in der Produktion das betriebliche Überleben abzusichern. Natürlich kann in Anbetracht dieser Hochleistungs-Landwirtschaft die ökologische Gesundheit der heimischen Ökosysteme nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Den Bauern bleibt im „Wachse oder Weiche“ häufig keine andere Wahl.

Aber nicht nur die Bauern, auch die Artenvielfalt leidet unter dieser Last.

B’90-Grüne OV Ascheberg schlägt daher vor, die Grundlagen für die „Eco-village Ascheberg“ zu schaffen.
Dieser unser Projektvorschlag orientiert sich an der „Ökoregion Kaindorf“ in der Österreichischen Steiermark. Zukunftsorientiert werden dort nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern auch die Mitbürger und ihr Konsumverhalten, die Kleinindustrielle Produktion, regionale Energie- und Wasserversorgung sowie verschiedene Umweltkonzepte auf neue Beine gestellt.
Artenvielfalt und CO2-Bilanz reagieren in einzigartig positiver Weise.
Das würde auch den Bauern ganz neue Einkünfte bringen, die Ihnen das betriebliche Überleben absichert.

Unsere Frage dazu lautet:

Könnten Sie zur Ökoregion Kainsdorf, und dort wiederum zum Projektbüro Gerhard Dunst, Kontakt aufnehmen, um den Rahmen für die „Eco-village Ascheberg“ zu entwerfen?
Die erste Kontaktaufnahme der Gemeindeverwaltung wird das Wissen um diese Möglichkeit zu konkretisieren und im gegenseitigen Austausch entwickeln wir so eine zukunftsfähige Gemeinde Ascheberg für das 21. Jahrhundert kreieren.

21Jun

Der Eichenprozessionsspinner in Ascheberg

Bedingt durch das mediterrane Winterwetter hier bei uns ist der Eichenprozessionsspinner im Münsterland und so auch in Ascheberg angekommen.
So wurden in einigen Orten Westfalen bereits Schulen und Kindergärten für einen Tag geschlossen, um die Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner auf den dortigen Eichen durchzuführen

Als Agrarökologe half mir mein Netzwerk Informationen vom MARM in Madrid zu erlangen. Dort existiert eine bereits mehrere Jahrzehnte alte Erfahrung im Umgang mit dem Thaumetopoea pityocampa, einem engen Verwandten des hiesigen Thaumetopoea processionea.
Das MARM teilte mir mit, dass verschiedene Studien belegen:
Thaumetopoea tritt insbesondere als Folge intensiver landwirtschaftlicher Nutzung  des Umlandes auf. Die eingesetzten Pestizide reduzieren drastisch die Anzahl der Prädatoren, wie verschiedene Vögel und Raubinsekten.
Als Beleg hierfür konnte ich die Aussage eines Biolandbauern aus dem Umland finden, dessen Eichen zwar leicht belastet sind, aber gleichzeitig etlichen hiesigen Vögeln als Speisetisch dienen. Gleiches gilt übrigens für den Buchsbaumzünsler der auf diesem Hof keine Chance hat, sein Unwesen zu treiben.

Unser Fragenkomplex:
Was plant die Gemeinde Ascheberg für 2019?
Was wird die Gemeinde aktuell zum Beispiel auf dem Melkpatt, der insbesondere auch von unseren älteren Mitbürgern genutzt wird?
Ist die Aufklärung der Mitbürger nicht dringendst notwendig?

03Jun

Unplastic Ascheberg

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Plastik und Plastikmüll sind durch EU-Entscheidungen ins politische Bewusstsein unserer Mitbürger zurückgekehrt.
Bereits im Oktober 2016 fragte B90-Grüne im Gemeinderat Ascheberg ein Konzept zur Bekämpfung des Plastikabfalls in Ascheberg nach: Unplastic Ascheberg.
Die Bearbeitung dieser Aufgabe wurde von Herrn van Roje dem Klimaschutzbeauftragten der Ascheberger Gemeinde übertragen
… auch wenn wir und viele Mitbürger sich fragten:
Was hat denn jetzt Klimaschutz mit Plastikmüll zu tun?

Bislang passierte ganz offensichtlich noch gar nichts!
Wartet Ascheberg immer noch auf lokale Konzepte zur Plastikmüllreduktion?
Verzeihung Herr Dr. Risthaus, aber
life in plastic, it’s not fantastic!
Was planen Sie, die Ascheberger Plastikmüllproduktion zu reduzieren?

Ein Dank für Ihre Antwort zum nächsten BPUA am 21. Juni!

03Jun

Frank Holtrup verlässt die Aschberger CDU-Fraktion

Kommentar zum WN-Artikel:
T. Heitbaum, 01.Juni 2018: Frank Holtrup bricht mit der CDU.

Diese Nachricht war für B90-Grüne eine echte Überraschung. Die CDU-Fraktion hat damit natürlich nicht ihre Mehrheit verloren, da auch die Bürgermeisterstimme zur CDU gehört.
Aber all das spielt in Ascheberg sowieso keine entscheidende Rolle, da die allermeisten Entscheidungen einstimmig oder mit überwiegender Mehrheit fallen. Der Rat lebt von den Anregungen der verschiedenen Fraktionen und politischen Meinungsbildner:
die Mandatsträger des Gemeinderates Ascheberg zwischen B wie Beckmann (B90-Grüne) und W wie Wobbe (CDU) diskutieren miteinander.
Herr Holtrup zeigte schon bei der Diskussion um die Artenvielfalt im März 2018 ein großes ökologisches Bewusstsein, mit dem er in seinen Fragen den Ursachen des Artensterbens auf den Zahn fühlte. Da besteht wirklich eine wissenschaftlich fundierte, gemeinsame Einsicht in die Wirklichkeit. Chapeau!
Abschließend nehmen an, dass auch andere Mandatsträger seiner Partei über den Austritt sinnierten, einer Partei, deren Ministerinnen ein Vergiften von Artenvielfalt Pflanzenschutz nennen, oder aber das Missverstehen von Gebrauchsanweisungen für Hacking halten, während sie für den wahren Inhalt ihrer Arbeit, die Pamphlete der Agrarindustrie zitieren.
Herr Holtrup,
einen Glückwunsch für Ihre mutige, richtungsweisende Entscheidung in diesen Zeiten der politischen Charlatane!
Hubertus Beckmann
i.A. B90-Grüne, OV Ascheberg

19Mai

Aus für Pestizid in Ascheberg

Folgenden Artikel veröffentlichte der „Westfälische Anzeiger“ am 26. April 2018 zur Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde Ascheberg vom 19. April 2018:

 


 

Ascheberg • Der Bauhof der Gemeinde Ascheberg soll künftig kein Glyphosat mehr zur Unkrautvernichtung einsetzen. Mit diesem Votum (es gab eine Enthaltung) stellten sich die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses hinter einen Antrag von Grünen-Ratsherr Hubert Beckmann. Er hatte gefordert, in der Gemeinde Ascheberg auf öffent1ichen Flächen vollständig auf den Einsatz des umstrittenen Pestizids zu verzichten.

Baufhof setzte Glyphosat bei Herkulesstaude ein

Mit einer Einschränkung war dies allerdings auch vorher schon der Fall. Denn wie in der Beschlussvorlage mitgeteilt, wurde Glypkosat ohnehin schon seit Jahren nur noch zur Bekämpfung der Herkulesstaude verwendet.

Die unerwünschten Exemplare der Herkulesstaude sollten, nur per Hand von. den Bauhof-Mitarbeitern entfernen werden, informierte Christian Scheipers vom Tiefbauamt der Gemeinde in der Sitzung. Grund genug für das Gremium, die Ausnahme Herkulesstaude zu verwerfen und Beckmanns Antrag zu stützen.

Kontext zur Diskussion über Artenvielfalt

In der lokalen Diskussion um den Erhalt der Artenvielfalt hatte Hubert Beckmann für die Grünen das Thema Glyphosat im Herbst angeschnitten. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hatte das Pestizid als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft, hieß es in seiner Antragsbegründung. Außerdem trage es maßgeblich zum katastrophalen Artensterben in der Agrarlandschaft und in privaten Gärten bei, argumentierte Beckmann.  gh

20Apr

Ascheberg stellt die Glyphosat-Nutzung ein

 

Einer ersten Initiative von B90-Grüne OV Ascheberg folgend haben B90-Grüne und die CDU in Ascheberg die Diskussion um den Erhalt der Artenvielfalt voran getrieben. Alle Parteien sind sich dabei einig, dass der Verlust der Vielfalt bei den Pflanzen mit allen Mitteln zu verhindern ist. Über die notwendigen Mittel wird noch gestritten.

Jedoch steht das Totalherbizid Glyphosat nicht nur symbolisch als Pedant zur Vielfalt. Daher stimmte nach einer kurzen, aber intensiven Diskussion der Gemeinderat Ascheberg einstimmig dem Antrag des B90-Grünen RM Beckmann auf ein Moratorium der gemeindlichen Glyphosat-Nutzung zu.
Noch vorhandene Glyphosat-Restbestände werden in den nächsten Tagen ihrer vorschriftsmäßigen Entsorgung zugeführt.

Ascheberg ist seit dem 19. April 2018 Glyphosat-frei!
(zumindest auf den öffentlichen Grundstücken – der Anfang ist gemacht)

31Mrz

Grüne Fragen zum BPUA am 19-04-2018

B90-Grüne OV Ascheberg bittet zur nächsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses am 19. April 2018 um eine Auskunft zu den folgenden Fragen:

  1. Wie entwickelte sich der Verbrauch von Glyphosat-haltigen Herbiziden in der Gemeinde Ascheberg?
    Wie viel kg Glyphosat wurden 2014, 2015, 2016, 2017 verbraucht?
    Wie viel kg Glyphosat befinden sich im Bestand der Gemeinde Ascheberg?
    Wie schätzen Sie die Möglichkeit ein, den Riesen-Bärenklau traditionell manuell durch Schnitt mit einer Sense und anschließendes Ausgraben der Wurzel zu bekämpfen?
    So wäre das bedenkliche Ausbringen von Glyphosat-haltigen Herbiziden in unsere heimischen Ökosysteme zu vermeiden.
  2. Wie sieht es mit dem Radweg entlang der B58 aus?
    Ausgiebiger Radtourismus sowie Schulkinder auf ihrer Fahrt zu ihrer Lüdinghausener Schule nutzen die „Ascheberger B58“ mit dem Fahrrad. Welche Initiative gedenkt die Gemeinde Ascheberg zu entfalten, um die lebensgefährliche „Ascheberger Radweglücke“ zu schließen.
    Verweisen Sie bitte jetzt nicht auf den (unbeschilderten) Umweg zur „Ascheberger Radweglücke“. Er wird kaum genutzt, und die demokratische Abstimmung der Fahrräder entscheidet über die Notwendigkeit die „Ascheberger Radweglücke“ zu schließen, oder etwa nicht?
  3. Wird sich die Stellung der Ascheberger Gemeinde zu den Windkraftwerken ändern? Warum planen benachbarte Gemeinden innerhalb des von der Flugüberwachung als kritisch betrachteten Bereiches neue Windkraftanlagen, und Ascheberg hält still?
  4. Wie steht es mit dem für Behinderte angepassten Zugang zum Bahnhof Davensberg?

 

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