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Allgemein

 

 

03Dez

Glyphosat lokal verbieten?!

Die lokale Diskussion zum Erhalt der Artenvielfalt in Ascheberg rückte Glyphosat-haltige Herbizide und ihren Einsatz in Landwirtschaft, Gemeinde und Privatgärten in einem symbolischen Mittelpunkt.

Dieses Pflanzengift steht für eine vollständig industrialisierte Landwirtschaft, die nur auf Effizienz setzt und der die Gesundheit der Mitbürger diesbezüglich gleichgültig zu sein scheint.
Mit Glyphosat handelt es sich um das weltweit und in Deutschland, also wohl auch in Ascheberg meist gespritzte Pestizid. Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen“ eingestuft. Zudem trägt Glyphosat maßgeblich zum katastrophalen Artensterben in der Agrarlandschaft und in privaten Gärten bei.

Daher beantragt B’90-Grüne-OV Ascheberg, dass der Gemeinderat Ascheberg auf seiner nächsten Sitzung am 12. Dezember 2017 ein Moratorium gegen den Einsatz von Glyphosat in unserer Gemeinde ausspricht.
Diese Art gemeindlichen Einvernehmens war bereits bei der parteiübergreifenden Initiative gegen das Gasbohren in Herbern erfolgreich.

Dieses Moratorium wird durch folgende Beschlüsse untermauert

  • dem Bauamt Ascheberg wird der Einsatz von Glyphosat ab sofort untersagt. Noch bestehende Restbestände werden umgehend der dafür vorgesehenen Sondermüllentsorgung zugeführt
  • alle Mitbürger unserer Gemeinde sind in besonderen Informationen, was da sind Auslage von Flyern, Zeitungsannoncen, und Stellwände an zentralen Standorten auf die Gefahr durch die Glyphosat-Mittel hinzuweisen. Vorlagen dazu, also auch für die Stellwände sind aus dem Internet zu entnehmen, und bei den zuständigen Organisationen (BUND, Foodwatch, NABU, Greenpeace, etc.pp.) um ihre Nutzung nachzufragen.
03Dez

Jetzt die Artenvielfalt absichern!

Der BPUA Ascheberg beschloss die nächste Sitzung dem Thema „Blühendes Ascheberg“ mit Schwerpunkt Artenvielfalt in Ascheberg zu widmen.
Dazu konnte der Agraringenieur Schwerpunkte Ökologie und Internationale Entwicklung sowie B’90-Grüne Hubertus Beckmann zwei Sachverständige gewinnen:

Herr Kristian Lilje (ehemals Mantel, NABU-Naturschutzstation Münsterland, Haus Heidhorn, Westfalenstr. 490, Münster) nahm nicht nur an einem 3-jährigen Bundesprojekt zur Bestandsaufnahme der Artenvielfalt im Münsterland teil, sondern besitzt als Ingenieur der Landschaftsentwicklung für Weidelandschaften, Landwirtschaft, Flächenbetreuung, Ornithologie und Artenschutz eine hervorragende thematische Kompetenz, auf die der BPUA nicht verzichten sollte.

Desweiteren gab der in Ascheberg wohnhafte Imkermeister der Landwirtschaftskammer Münster Herr Holger Kretschmar seine Zusage. Er würde Auskunft zur Bedeutung der Insekten für Artenvielfalt und Ökologie geben. Außerdem besitzt er fundierte Kenntnis zu Fördermöglichkeiten für Gemeinde und Landwirtschaft. Gerade die Landwirtschaft besitzt eine ganz besondere Bedeutung für den Erhalt der Artenvielfalt in unserer Gemeinde, wie im Überblick nicht nur zahlreiche wissenschaftliche Studien wie z.B. von der OECD-Deutschland belegen, sondern auch jeder langjährig erfahrene Ascheberger Spaziergänger berichten kann.

Von Herrn Lilje und Herrn Kretschmar würden die BPUA-Mandatsträger und interessierte Bürger mehr über Zustand der regionalen Artenvielfalt sowie den Optionen zu ihrem Erhalt erfahren.
Daher regen wir an, diese Mögichkeit nicht ungenutzt zu lassen.

28Nov

Freiheit statt CSU!?


Die CSU zeigte einmal wieder beeindruckend, wieviel sie von demokratischen Prinzipien hält:
NICHTS!

Trotz aller Absprachen innerhalb einer vom Wähler gestützten Koalition von CDU, CSU und SPD setzt die CSU ihren hofeigenen Willen und den Willen der Lobbyisten durch:
die Landwirte bekommen die Genehmigung, mit Glyphosat unsere Umwelt für weitere 5 Jahre unsere Umwelt zu vergasen!

Dabei werden die Landwirte sich selber am meisten schaden, da Glyphosat das Mikroleben auf denen von ihnen genutzten Äckern zerstört. Das wird langfristig die Nachhaltigkeit der Erträge schädigen.

Zur wissenschaftlichen Begründung der Entscheidung übernahm die CSU nahtlos die Argumente von Monsantos. Dabei hatte Monsantos bereits bei den Prozessen um die Folgen des Vietnam-Giftes Agent Orange gezeigt, wozu wissenschaftliche Aussagen verfälscht werden:
zum Schaden der Menschen.
… und darüber hinaus steht die Aussage der CSU, Herr Minister Schmidt habe als Kompensation für seine Zustimmung zur Glyphosat-Nutzung Massnahmen zur Wahrung der Biodiversität eingefordert.
Dabei gibt es doch keinen schlimmeren Umweltzerstörer als dieses Gift, keine größere Gefahr für das Fortbestehen der Menschheit, denn dies Gift zerstört unserer Umwelt weltweit.

Wissenschaftliche Studien indentifizierten eine lange und wachsende Liste von menschlichen Krankheiten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit chronischer Glyphosat-Vergiftung stehen:
Autismus, Alzheimer, Parkinson, Angststörungen, Depressionen, gewalttätiges Verhalten, Nierenversagen, Diabetes, Fettleibigkeit, Schilddrüsenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, bösartige Lymphome, Unfruchtbarkeit, Zöliakie, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, etc.pp. (nach Zahlen aus US Regierungsquellen).

Die Universität Leipzig untersuchte im Dezember 2011 das Urin von Menschen, die außer der Ernährung nichts mit der Landwirtschaft zu tun hatten:
in ALLEN Urinproben wurde Glyphosat nachgewiesen mit Werten von 0,5 bis 2 ng Glyphosat pro ml Urin. Der Trinkwassergrenzwert liegt bei 0,1 ng/ml.
In Brandenburg wurde auf Initiative eines Imkers sein Honig untersucht.
Der gefundene Wert überstieg die erlaubte Höchstmenge von 50 ng je mg (= 50 mg je kg) um mehr als das hundertfache.

Eigentlich sollten in einer Demokratie Verbraucher- und Wählerschutz den Vorrang haben. Für die CSU hat Lobbyschutz Vorrang.
Der Wähler wird als Placebo genutzt und in die Irre geführt, um diese Politik zu rechtfertigen.
Kennen wir das nicht?
Seien wir wachsam!
Die Erinnerung an die Folgen sollte nicht verblassen.

13Nov

Grüne Kreis Coesfeld zum Insektensterben: Nicht nur die Bauern sind schuld – wir alle müssen unser Verhalten ändern!

Das Insektensterben ist also nun offiziell. Ale Zeitungen und Medien – AZ, FAZ, Zeit, Stern und sogar die Bild haben in den letzten Wochen darüber berichtet. Seit 1989 ist die Biomasse der Insekten um mehr als 75% zurückgegangen und das hat bereits Folgen. Insekten sind nicht nur die wichtigsten Pflanzenbestäuber, sondern regulieren auch Schädlinge und dienen zahlreichen anderen Arten als Futter. Weniger Insekten bedeuten deshalb weniger Fische, Frösche, Eidechsen, Vögel und Säugetiere. Und so droht gerade unser gesamtes Ökosystem zusammenzubrechen. Ein Schuldiger wurde in den Medien schnell gefunden: Die konventionelle immer intensiver gewordene Landwirtschaft mit ihren Spritzmitteln und stark gedüngten Flächen, die unter dem Druck der Globalisierung günstige Lebensmittel produzieren soll.

 

„Es mag zwar viele wundern, dass wir hier die konventionelle Landwirtschaft unterstützen, aber so einfach ist es nicht“, so Dr. Anne-Monika Spallek, Sprecherin der Grünen im Kreis Coesfeld. „Eine einseitige Schuldzuweisung auf die Landwirtschaft ist uns zu billig. Damit stiehlt sich der Verbraucher und die Politik viel zu einfach aus der Verantwortung.“

 

Wir alle – der private Bürger und auch alle Organisationen/Verbände, die Kommunen und Kreise, die Wirtschaft, die Kirchen und die Politik –  sind als Eigentümer/Nutzer/Verpächter von Flächen auch Mitverursacher des Artensterbens. Denn entweder sind die Flächen versiegelt (Parkplätze, Häuser, Gewerbegebiete, Straßen, uvm) oder es sind ordentlich gestaltete Gärten und Grünflächen mit nicht heimischen Pflanzen oder gar Kiesgärten, die ebenso wenig Lebensraum für die heimische Tierwelt darstellen.

 

Aber vor allem sind wir über unser Konsum- und Wegwerfverhalten sowie unserer Gier nach billigen Lebensmitteln und unserem Mobilitätsverhalten Mitverursacher dieses Aussterbens. Wir verursachen in Deutschland mit Straßen-, Siedlungen und Gewerbegebieten einen Flächenverbrauch von 66ha (ca. 94 Fußballfelder) am Tag. Zudem wollen wir es sauber und ordentlich in der Landschaft  und dann wundern wir uns noch, dass die heimische Tier- und Pflanzenwelt verschwindet?

 

„Im Gegensatz zu den Landwirten“, so Spallek, „sehen wir aber nicht, dass wir, bevor wir Maßnahmen zum Schutz der Artenvielfalt ergreifen, zuerst noch viele detaillierte Studien zur Ursachenforschung brauchen. Das muss parallel erfolgen. Denn die Forscher sind sich einig, da wo naturnaher und ökologischer gewirtschaftet wird, geht es der Tierwelt wesentlich besser.“

 

Wir Grünen im Kreis Coesfeld fordern daher: „Wir müssen gemeinsam und auch jeder einzelne für sich sofort Maßnahmen gegen den Artenschwund ergreifen. Wir fordern eine naturnahe/ ökologischere Gestaltung und Bewirtschaftung bei allen Flächen und von allen Flächenbesitzern – bei den Privatgärten genauso wie bei den Grünflächen der Kirchen, im Gewerbegebiet oder der Kommune sowie in der Landwirtschaft.

Das heißt, wir brauchen eine ökologischere Grünflächen-/Randstreifengestaltung und -pflege in den Kommunen mit Obstbäumen, heimischen Hecken oder Wildpflanzen anstatt ständigem Mulchen von Rasenflächen und ebenso eine naturnahe Gartengestaltung in Siedlungen und Gewerbegebieten. Wir benötigen ein Verbot von Pflanzenschutzmitteln im Privatbereich und eine Reduktion deren Anwendung in der Landwirtschaft. Dazu muss der Anbau von Wildpflanzen anstelle von Mais für Biogasanlagen sofort ausgeweitet werden und die Förderung von naturverträglichen Anbaumethoden in der Landwirtschaft ausgebaut werden. Und am Wichtigsten und alternativlos: Wir brauchen eine konsequente Begrenzung der Versiegelung.“

29Okt

… und immer noch heizen sie durch die Sandstraße

Die Ascheberger Sandstraße bildet den zentralen Ort für das Leben in unserem Dorf.
An ihrem Bordstein liegt der Kirchenturm mit dem Kirchplatz, die reizesten Cáfes des Ortes, der Friedhof, etc.pp.
Der Verkehr nimmt ihr jedoch jedlichen Charme.

Was bietet denn dann Ascheberg noch?
Bald werden wir durch ein neues Einkaufszentrum zum regionalen Supermarkt.
Die Attraktivität wird sich dann allein auf den Konsum beschränken.

Eine verkehrsberuhigte Sandstraße aber, unter dem Symbol einer Spielstraße würde mit der Atmosphäre einer Cafe-Straße.
So manchen Schnellfahrer, der zeigt was sein Wagen kann, gilt es damit zur Raisson zu bringen. Dann müssten auch die über 100 Kinder, welche die Sandstraße jeden als Schulweg nutzen, nicht mehr um ihr Leben fürchten.
Dem ganzen Dorf würde so ein ganz neuer, charmanterer Geist eingehaucht.

23Okt

EU gegen Zulassung von Glyphosat: B’90-Grüne, OV Ascheberg ruft zur Aktion auf

Der Umweltausschuss des Europaparlaments hat mit großer Mehrheit (39:9:10 Stimmen) dagegen gestimmt, die Zulassung des umstrittenen Pflanzenvernichtungsmittels Glyphosat zu verlängern. Die Mehrheit kam zustande durch die Stimmen von Sozialdemokraten, Grünen, Linken und einem Teil der Liberalen. Nächste Woche wird das Europaparlament im Plenum über die Resolution votieren. Damit steigt der Druck auf die Mitgliedsländer, die Genehmigung für Glyphosat endgültig auslaufen zu lassen. Hier kommt es vor allem auf die deutsche Bundesregierung an, die kritische Haltung von Frankreich und Italien zu unterstützen.

Um den Druck der Zivilgesellschaft auf die Politik zu erhöhen, ruft B’90-Grüne OV Ascheberg zusammen mit vielen anderen zum Unterzeichnen einer Online-Petition an das EU-Parlament auf:
www.change.org/glyphosat.
Initiatoren dieser Initiative sind u.a. die Grünen EU-Abgeordnete Sven Giegold und Thomas Häusling.

Die Grüne Fraktion im EU-Parlament hat eine neue Studie zu Glyphosat veröffentlicht. Sie belegt die Gefährlichkeit des Gifts für die Natur und Mensch und zeigt Alternativen zu dem Ackergift:
https://www.greens-efa.eu/files/doc/docs/ab61fee42c3217963d3a43bd1c4b1e09.pdf

18Okt

PIK-Vorgabe für die Koalitionsgespräche

Der Klimawandel wird eine der Bedeutendsten, wenn nicht gar die Bedeutendste politische Aufgabe für den Rest dieses Jahrhunderts darstellen.
Pünktlich zum Beginn der Jamaika-Verhandlungen äußerte sich im Deutschlandfunk, der Wissenschaftler Dr. Stefan Rahmstorf, Ozeanograph und Klimatologe des Institutes für Klimafolgenforschung in Potsdam (PIK):
Die Grundannahme für seine Aussage ist, dass die Rechte auf CO2-Ausstoss für alle Menschen auf diesem Planeten gleichhoch sind, was heisst, dass alle Menschen das gleiche Emissionsbudget haben. Desweiteren geht er bei seinen Annahmen für Deutschland von einer linearen Abnahme des CO2-Ausstosses aus.
Unter diesen beiden Annahmen muss Deutschland den Berechnungen des PIK folgend ab 2036 klimaneutral arbeiten.
Das bedeutet also, dass Deutschland 2017 5% weniger CO2 emittiert wie 2016, 2018 5% weniger wie 2017, 2019 5% weniger wie 2018, etc.pp.
Auf die Realisierung dieser Leitlinie müssen sich die Parteien bei den Koalitionsgesprächen konzentrieren.

… oder die Politiker halten es wie Donald Trump und erklären wissenschaftliche Ergebnisse für eine Erfindung der Chinesen … !

18Okt

Roundup – am 25. Oktober 2017 fällt die Entscheidung

Am 25. Oktober 2017,
also heute in einer Woche,
entscheidet die EU, ob oder ob nicht dem Totalherbizid RoundUp eine weitere Zulassung erteilt wird.
Die Initiative
„Internationales Monsantos Tribunal“ >http://de.monsantotribunal.org/<
versucht über die Folgen dises Herbizides aufzuklären.

ARTE informiert dazu in
„RoundUp, der Prozess“ >https://www.arte.tv/de/videos/069081-000-A/roundup-der-prozess/<

Wir plädieren dafür, dass
Ökozid
als Verbrechen gegen die Ökosysteme als Tatbestand im internationalen Recht Anerkennung findet.

Glyphosat ist dieses Ökozides anzuklagen!

16Okt

Die Landwirtschaft muss sich ändern!

Die Landwirtschaft muss sich ändern!

6 bis 7-stellige Grossinvestionen sind für einen Bauernhof NIE nachhaltig und daher steuerrechtlich zu erschweren, bzw. besonderen Umwelt-Prüfungen zu unterziehen.
Wachse oder Weiche
als Motto einer neoliberalen Agrarpolitik zerstört Umwelt und Bauernhöfe. Grossinvestitionen spielen in diesem sozialdarwinistischen Gesellschaftsspiel.
SOZIALDARWINISMUS IST NIE NACHHALTIG!!

 

Die Landwirtschaft muss sich ändern!

Die aktuelle Agrarindustrie wird vergeblich um eine Anerkennung in der Bevölkerung kämpfen:

  • Tierwohl geht anders (siehe PD Detlef Fölsch)
  • Feinstaubemissionen (Bodenersion durch Wind, Sekundärphasen der Ammoniak-Ausgasung, etc.) auf dem Land dürfen nicht verschwiegen werden
  • Verkehrsbelastungen rauben etlichen Mitbürgern nachts den Schlaf
  • Schwerstmaschinien zerstören Gemeindewege

 

Die Landwirtschaft muss sich ändern!

also der durch Sojaschrotimporte bedingte Stickstoff (Eiweisse bilden sich aus N) und die Artenvielfalt sind Antipoden, i.e. die ständige Stickstoffdüngung zerstört die Pflanzenvielfalt einer Landschaft
Sojaschrotimporte
also die auf Round-up-ready-systems und seine aktuellen Nachfolger Ackerkulturen zerstören Regenwälder (Brasilien) und Kinderleben (Argentinien). Toni Hoffreiter fordert zurecht dies den Käufern (Tierhaltern) und nachfolgenden Kunden bewusst zu machen (Tabak-werbungs-gleich wäre unser Vorschlag)

Gülleausbringung
beschleunigt den Klimawandel, da seine salzhaltigen Substanzen das auf Süsswasser ausgerichtete Bodenleben und damit auch den Dauerhumusgehalt der Böden zerstört.
1% Dauerhumus bindet 80 Tonnen CO2 je Hektar. Die Terra Preta Böden des Amazonasregenwaldes oder die Böden der Schwimmenden Gärten Mexicos enthalten über 20% Dauerhumus.

Ackerböden
werden bei aktueller Nutzung in spätestens in 60 Jahren ihre Fruchtbarkeit verloren haben Diese Aussage wurde von der FAO wissenschaftlich unterlegt!

Wir hoffen, jetzt miemt keiner D.Trump und hält die Wissenschaft für eine chinesische Erfindung

Die Landwirtschaft muss sich ändern!
Verbesserungen der Landwirtschaft müssen nachhaltig sein, i.e. Umwelt und Bevölkerung integrieren.
Vorschläge dazu könnten als Versuchsanlagen gefördert werden, und zumehmend als neue Keimlinge ihre Umsetzung finden:

  • Humuslandwirtschaft – siehe Klimaregion Kainsdorf –
    • bremst Klimawandel ganz massiv durch CO2-Sequestrierung
      (80t CO2 / ha und 1%mehr an Dauerhumus!!):
      CO2-Abgaben eindeutig erhöhen und CO2-Sequestrierung vergüten
    • fördert landwirtschaftliche Vielfalt
  • Social Farming -siehe Petrarca und van Elsen –
    • Landwirtschaft und Tourismus,
    • Landwirtschaft und Information der Öffentlichkeit (s. Hof Deventer, Rinkerode),
    • Landwirtschaft und Behinderte (St.Georg),
    • Landwirtschaft und Strafvollzug,
    • Landwirtschaft und Integration von Flüchtlingen geringerer Schulausbildung, …
  • Urban Farming – die moderne Form des Schrebergartentums ist auch in Deutschland angekommen. Sie wurde und wird
    • in Havanna erfolgreich praktiziert,
    • findet in Caracas Ausdehnung,
    • und soll Vancouver bis 2030 zu großen Teilen versorgen
    • in D: Berlin, Köln, Andernach;
    • die Städte Berlin und Hamburg bilden D’s Standorte höchsten Honigertrages!!
  • Solidarische Landwirtschaft – CSA befindet sich in der Ausdehnung;
    • Die Common Supported Agriculture befindet sich in der Ausdehnung.
    • Kunden werden Mitglied des Bauernhofes. Gleich einer Aktie kaufen sie Anteile an der Produktion des Hofes und bekommen in regelmäßigen Abständen eine Kiste mit Lebensmitteln.,
  • Social Herding
    • Wanderschafthaltung verhindert die für die Artenvielfalt so gefährliche Landschaftsfragmentation, i.e. Zerteilung der Landschaft und deren Flora und Mikrofauna
    • wird bereits erfolgreich mit sozialen Konzepten kombiniert:
      • Tourismus,
      • Integration Krimineller Jugendlicher,
      • Integration von neuen Mitbürgern,
      • Arbeit mit Kindergärten,
      • Naturkunde,
      • etc pp,
    • ist wie Social Farming mit sozialen Konzepten zu kombinieren
  • Landschaftsarchitektur –
    • Agrarwüsten durchziehen das Münsterland
      Agrarwüsten?
      Jawohl!
      Wüste beheimaten nur annuelle Vegetation, wie die hiesigen Ackerflächen: Mais Weizen Gerste
      Wüsten bestehen nus aus abließenden Wasserkreisläufe: Niederschlag, Drainage, Vorfluter, Fluss, Ozean, ….
      Wüsten haben einen niedrigen DAUERHUMUS(!)gehalt, wie bei hiesigen Ackerflächen: < 3% Dauerhumusgehalt
    • zerstören nicht nur unsere Artenvielfalt, sondern die Pufferkapazität der Natur und ihrer Böden gegen Extremklimaereignisse

All diese Keimlinge einer
„Landwirtschaft von Morgen“
sollten, ja müssen in JAMAIKA Beachtung finden.
Landwirtschaft muss Grün werden. Da haben wir vollkommen recht!
Unter Renate Künast wichen weit weniger Betriebe als unter Christian Schmidt. Ihr Einfluss schütztet die Landwirtschaft vor dem Sozialdarwinistischem Wachse oder Weiche.
Das spricht bei den Jamaika-Verhandlungen eindeutig für

Landwirtschaft in Grüner Hand!

 

24Sep

Wahlkampf Revue passieren lassen – Werden die Verbotsparteien siegen?

Der Bundestag wird zum 19. Mal gewählt.
Zum 10. Mal könnte B’90-Grüne unserer Umwelt ein größeres Gewicht in den palamentarischen Diskussionen und in der Öffentlichkeit verleihen.

Leider fand dies – der Aspekt einer für den Menschen zukunftsfähigen Ökologie in Deutschland und der Welt – im Wahlkampf nicht die ihm gebührende Berücksichtigung.
Wir können uns hier sehr unzufrieden mit uns selbst zeigen, dass wir
Klimaschutz,
Artenschutz und
umweltgerechter Landwirtschaft
nicht zu den Wahlkampf dominierenden Themen machen konnten.
Dementsprechend erklärt sich unser niedriges Wahlergebnis.

Andere Parteien klassifizieren uns als Verbotspartei.
Hier aber zeigt sich wieder einmal die Weisheit kindlicher Sprüche:
„Wer es sagt der ist es selber!“
Weise gesagt!
CDU/CSU, FDP und AFD sowie auch die SPD lehnen es ab, Konsequenzen aus der für das Leben auf unserem Planeten so essentiellen Themen zu ziehen:

  • Klimawandel spielt in ihrer Politik eine untergeordnete Rolle
  • Artenvielfalt wird weiterhin durch ihre politischen Entscheidungen zerstört
  • Landwirtschaft ist nicht zukunftsfähig und artengerecht, zerstört mit ihrem sozialdarwinistischem freien Wettbewerb die Landwirtschaft armer Menschen und Bauern auf diesem Planenten und in Deutschland, sowie erzeugt ungesunde Lebensmittel
  • die Überlebenskapazität unseres Planeten findet in ihrer Politik überhaupt keine Berücksichtigung

CDU/CSU, FDP und AFD verbieten unseren Enkeln ihre Zukunft, verbieten ihnen ein angenehmeres Leben auf diesem Planeten.
Wie ihr Leben aussehen wird, sahen wir bereits diesen Spätsommer 2017 in der Karibik mit ihren Unwetterereignissen.

B’90-Grüne ist die einzige Partei, die diese sich ankündigende Katastrophe für die Menschheit in Deutschland und der Welt in ihrem Programm voll berücksichtigt.
Wir wollen unseren Kindern, Enkeln und Urenkeln die Zukunft auf diesem Planeten erlauben, während sie CDU/CSU, FDP und AFD ihnen verbieten.
Leider gelang es nicht diesen zentralen Aspekt dem Wähler in angemessener Weise näher zu bringen.

Daher sind wir mit unserem Wahlkampf nicht zufrieden.
Anstatt mit dem unseren Thema gebührendem Abstand zu den anderen kleinen Parteien zur entscheidenden Wahlpartei der neuen alten Kanzlerin zu, werden wir einer unter vielen.
Schade!

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