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Allgemein & Bündnis 90/Die Grünen Ortsverband Ascheberg » Bürgeranfrage an unseren Bürgermeister: „Herr Dr. Risthaus, wir brauchen Ihre Stimme gegen das Gasbohren!“
04Apr

Bürgeranfrage an unseren Bürgermeister: „Herr Dr. Risthaus, wir brauchen Ihre Stimme gegen das Gasbohren!“

Die Ascheberger Parteien haben sich zusammen mit den Bürgerinitiativen BIGG und BIST seit 2010 wiederholt vehement gegen das Gasbohren im Münsterland ausgesprochen.
Auch Sie, Herr Dr. Risthaus haben auf einer Informationsveranstaltung zum Thema Gasbohren in Ascheberg-Herbern eine entsprechend ablehnende Haltung gegenüber dem Gasbohren bekundet.

Wir wissen, wie gefährlich diese anstehende Förderung dieser marginalen fossilen Gasreserven für die Zukunft der Umwelt unserer Heimat sein wird. Daher fragen wir jetzt mit Blick auf die aktuellen Probebohrungen an, ob Sie ihre politische Gestaltungskraft als Bürgermeister dieses Ortes in Übereinstimmung mit fast allen Aschebergern auch weiterhin für die Zukunft des Münsterlandes einsetzen und sich gegen Gasbohren aussprechen können. Diese Ihre politische Kompetenz konnten Sie ja bereits in anderen kommunalpolitischen Themen sehr erfolgreich öffentlich einsetzen (so u.a. beim Moderieren des kommunalen Asylantenzuzugs).

Es ist allgemein bekannt, dass die Folgen von Gasbohrungen noch nicht endgülfig erforscht sind. Jedoch stehen langfristige, Jahrhunderte währende negative Umwelteinfüsse zu erwarten. In den Niederlanden führten Gasbohrungen zu schweren geologischen Verwerfungen, die zur Einstellung dieser Bohrungen führten (wir befinden uns geologische auf gleicher tektonischer Platte). Hinzu kommen Entsorgungsprobleme mit Blick auf den anfallenden Bohrschlamm, Desweiteren sind zu erwähnen eine Industrialisierung der bislang noch weitgehend intakten Münsterlänger Parklandschaft durch weitere Bohrtürme und die Abfuhr des Erdgases, oder drohende Trinkwasserverschmutzung in diesem Zusammenhang anstehende Probleme bedrohen ganz konkret die Zukunft unserer Gemeinde. Dass die finanziellen Mittel, die zur umweltschädlichen Förderung fossiler Energien wie dem Erdgas eingesetzt werden, zudem besser für den Ausbau erneuerbarer Energien (etwa Solar- oder Windkraft) Verwendung finden sollten, ist unmittelbar einsichtig. Dies gilt vor allem vor dem Hintergrund der Tatsache, dass eine Verwendung der Finanzmittel in diesen Bereichen ein Vielfaches an Arbeitsplätzen schafft und eine deutlich nachhaltigere Energieproduktion sicherstellt.
Herr Bürgermeister, wir – das sind etliche Mitbürger aus Herbern, Davensberg und Ascheberg – wir bitten Sie von daher, sich auch weiterhin engagiert für das Wohl des Münsterlandes einzusetzen und ihre politische Gestaltungskraft gegen das Gasbohren einzusetzen. Ganz in diesem Sinne danken wir Ihnen für Ihr Engagement zur Sicherung der lokalen und globalen Umwelt sowie der hiesigen Arbeitsplätze, was alles in allem entscheidend zum lokalen Wohlstand
beiträgt.

Verfasst am 04.04.2016 um 6:25 Uhr von .
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