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21Mrz

3. Bürgerstammtisch „Bündnis 90/Die Grünen, Ascheberg“, 18. März 2013

3. Bürgerstammtisch „Bündnis 90/Die Grünen, Ascheberg“

Thema:
Verkehrskonzept, Straße, Wege, Plätze, Verkehr und Mobilität für Ascheberg

 

Ort:                 Gaststätte Deitermann in Herbern
Zeitpunkt:   18. März 2013, 19:30
Protokoll:    Hubert Beckmann

  1.  Anwesende von B90
  2. Referat Stefan Kohaus
  3. Hubert Beckmann: Statistik zur Sandstraße
  4. Diskussionsbeiträge
  5. Radwegeplan
  6. Programmpunkte für Kommunalwahl 2014

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Referat  Stefan Kohaus zu Verkehrskonzepten

  • Straßenkonzept Shared Spaces (Beispiel Bohmte):
    • offene Straßen und Plätze ohne jede Markierung
    • Verkehrsschilder, Fussgängerinseln, Ampeln und weitere Barrieren nicht mehr nötig
    • reduziert die Geschwindigkeit des Verkehrs
    • erhöht die Attraktivität der Städte und Dörfer (Optionen Herbern: Altehammstr., Ascheberg: Sandstr., Davensberg: Plettenbergerstr.)
    • Lebensqualität und Sicherheit auf unseren Straßen verbessern, indem wir den Menschen statt des Verkehrssystems in den Vordergrund stellen
    • Bürger intensiv an Planungsprozessen beteiligen
  • Konzepte für Radwege:
    • Prioritätsliste für Radwege überprüfen
    • regelmäßige Nutzung durch Radfahrer ist bedeutendes Argument
  • Drensteinfurt besitzt eine bewegliche Radarstation zur Geschwindigkeitskontrolle, welche durch die lokale Polizei genutzt wird.
    Ökonomisch stehen hier die hohen Ausgaben für die Investition den Einnahmen durch die Strafen sowie einer höheren innerörtlichen Verkehrssicherheit gegenüber.

Statistik zur Sandstraße ( Hubert Beckmann)

  • mittlere Geschwindigkeit: 32 km/h
  • Spitzengeschwindigkeit:  60 km/h (Motorräder)
  • ca. 100 Schulkinder passieren jeden Morgen:
    gefährliche Verkehrssituationen kommen regelmäßig vor
  • da Spitzengeschwindigkeiten auf Fahrbahnseite ohne Blumenkübel ist Einbahnstr. keine Lösung

Bauausschuss Ascheberg hat mit der 20 km/h – Lösung am Bürger vorbei entschieden.
Eine intenziöse Umfrage sollte die Entscheidung des CDU dominierten Bauausschusses unter Leitung von L.Wobb bestätigen.

Diskussionsbeiträge:

  • Durchgangsverkehr Bernhardstraße (Herbern) muss als Thema behandelt werden
    • bildet Umleitung für BAB A1 => Straßen NRW ist in Entscheidungsprozess mit einzubinden
    • qualitative Verkehrszählung ist vonnöten zur weiteren Entscheidungsfindung
  • Radwegeplan für Entscheidungen berücksichtigt werden

Radwegeplan:

  • Radwegeplanung zu Herbern:
    >http://www.horstmar.de/pics/medien/1_1356074425/29_-_Anlage_1_zum_Radwegebau_L570.pdf<
    Landesbetrieb Straßenbau NRW, Multiprojektmanagement (Sept. 2012): Priorisierung der Maßnahmen für 2013. Radwegebau an bestehenden Landesstraßen.

    • Anlage 1 Seite 1, Rang 3: Straße L 844 Ascheberg – Ascheberg/Herbern, Ges.Kosten (Mio. EUR) 1,127
    • Anlage 2 Seite 2, Rang 10 // 11: Straße L 671, Bezeichnung Drensteinfurt/Walstedde – Ahlen (B63 – östl. K26), Radwegneubau // L 671 Ascheberg/Herbern – Mersch (Niederlassungsgrenze), Ges.Kosten (Mio. EUR) 0,650//0,818
  • Radwegeplanung zu Davensberg:
    >http://www.kreis-coesfeld.de/sessionnet/sessionnetbi/vo0050.php?__kvonr=1076<
    Zu 11) K 39 (3) Ascheberg-Davensberg  – lfd. 1 der Vorschlagsliste
    Radwegverbindung zwischen L 844 und dem Sportgelände des in der Verbandsliga spielenden Fußballvereins Davaria Davensberg.
    Alternativkonzept der B90/Grüne, Ascheberg zu K39:
    der 300 m längere Weg über die Bauernschaftsstr. Rennekamp benötigt nur 200 m Radweg; statt der geplanten 800 m (900m lt. http://maps.google.de/!) für Komplettlösung entlang K39),
    >90% aller Zuschauer aus Davensberg kommen über den örtlichen asphaltierten Waldweg Telgenpatt
    Radwegplanung ist Verschwendung von Steuermitteln

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Programmpunkte B90-Grüne-OVA für die Kommunalwahl:

  1. Shared Spaces als Lösungskonzept für Ortsdurchfahrten im Innenbereich: Bürgerbefragung, Abstimmung
  2. Radwegebau Herbern-Mersch anregen:
    Kontakt mit Release aufnehmen, um Radwegebau Herbern-Mersch zu forcieren
  3. qualtitative Verkehrszählung an der Bernhardstraße, um den dortigen Verkehr zu regeln
  4. Anschaffung einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle für die lokale Polizei (Erkundungen in Drensteinfurt einholen)
  5. Keine intenziösen Umfragen mehr, um Lobby-Politik zu unterstützen!
  6. Keine Verschwendung von Steuermitteln für unsinnige Verkehrsprojekte!
    (siehe Radweg Davensberg)
Verfasst am 21.03.2013 um 7:19 Uhr von .
Bislang
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