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18Dez

Ökoregion Ascheberg

Zwei Aufgaben werden über unsere Zukunft auf dieser Erde entscheiden:
das Verhindern eines zu großen Klimawandels und
das Verhindern eines zu großen Artensterbens.

Klimawandel und Artensterben:
Hier muss jeder einzelne und jede Region etwas tun!

B90-Grüne in Ascheberg haben daher die „Ökoregion Ascheberg“ gegründet.
Ökoregion Ascheberg“ ist aktuell noch eine Vision, die „Klimawandel und Artensterben“ im Zentrum ihrer Aktivitäten hat und sich eng an das Konzept der „Ökoregion Kaindorf“ in der Österreichischen Oststeiermark anlehnt.
Kaindorf, ist das Dorf des Ackerbauern Kain, und für eine Gemeinde, wie Ascheberg, deren Ortsfläche zu 80% aus Ackerfläche besteht, der richtige Partner.

Unser Ziel ist die Reduktion des CO2-Ausstoßes auf eine Treibhausgas neutrale landwirtschaftliche Produktion mit einer Umstellung auf alternative Energien, durch CO2-einsparende Änderungen in der Kulturtechnik, der CO2-Speicherung  durch die den Boden-verbessernde Humuslandwirtschaft, der Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung zum Thema Klimawandel, sowie einer Integration von Mitbürgern und Landwirtschaft in die Rückkehr der Artenvielfalt ins ländliche Ascheberg.

Ein ganz wesentlicher Schritt ist die Umstellung der Landwirtschaft auf die Prinzipien des ökologischen Landbaus. Nur so sind die Kulturstandorte langfristig zu erhalten. Nur so können wir Nachhaltigkeit auch für unsere Enkelgeneration erreichen.
Aktuell existiert noch kein landwirtschaftlicher Betrieb, der nach den Prinzipien des Ökologischen Landbaus wirtschaftet.

Folgende Schwerpunkte der Arbeit sind für die Ökoregion Ascheberg geplant:

  1. Landwirtschaft:
    Landwirte bewirtschaften 80% Aschebergs. Noch existiert kein Betrieb des Ökologischen Landbaus. Bürger, also auch Ascheberger fordern dies aber. Landwirte müssen die Zeichen der Zeit hören.
    Ökoregion Ascheberg hilft Ihnen dabei.
    Zentral fürs Projekt ist der Humusaufbau im Boden landwirtschaftlicher Flächen (s.a. G.Dunst: Humusaufbau – Chance für Landwirtschaft und Klima). Humusaufbau meint Aufbau von Dauerhumus. Dauerhumus ist der Diamant unter den Humusformen. Vorträge und Beratungen finden statt. Untersuchungen werden die Humusanreicherung zeigen.
    Wertvolles Know-how dazu übernehmen von der Ökoregion Kaindorf . Die Anreicherung des Dauerhumus um nur 1% im Jahr auf den Äckern Deutschen, benötigt die komplette Klimagasproduktion Deutschlands. Humuslandwirtschaft heißt die Brückentechnologie in die klimaneutrale Gesellschaft, und nicht Braunkohle, wie SPD und FDP vorschlagen.
    Humusaufbau wird dem Landwirt mit 35 € je Tonne eingelagertes CO2  vergütet. 1%iger-Dauerhumusaufbau bringt ihm 2.800 € pro ha. So kann er auf nährstoffarme Felder verzichten, und dort Artenvielfalt fördern. Ökoregion Ascheberg strebt 10% der Ackerfläche dafür an.
    Das aktuelle Randstreifen-Programm mit 10.000 m² für Artenvielfalt hat gerade ⅛ ‰ der Ascheberger Äcker (~8.000 ha), oder 0,25 € / ha für Artenvielfalt über (mündl. Angabe, Kreislandwirt Georg Silkenbömer, Ascheberger Artenschutzkonferenz, März 2018).
    Der Ascheberger Bauer hat mehr die Artenvielfalt über.
    Ökoregion Ascheberg ermöglicht es ihm. Seien Sie sich dessen gewiss!
  2. Energiesparen:
    Sparmaßnahmen, technische Hilfsmittel und energiesparende Geräte reduzieren den Energiebedarf in jedem Haushalt. Dadurch erreichbare Einsparungen werden durch regelmäßige Kontrollen verdeutlicht. Ökoregion Ascheberg fördert dies durch aktive Beratung.
  3. Wohnungsbau und Sanierung:
    Ökoregion Ascheberg bietet Beratung für energiesparende Gebäude. Die Umsetzung wird über einen Grundsteuerzusatz von der Ascheberger Gemeinde gefördert werden. Hier werden wir bundesweites Vorbild sein.
  4. Heizungen und Strom:
    Heizungen werden ökologischer, weg von Kohle und Öl, hin zu regenerativer Energie und Solarthermie. Ökoregion Ascheberg berät, unterstützt, setzt den eingeschlagenen Weg fort. Ökologische Kraftwerke (Solarenergie, Windenergieanlagen) und Energiespeicherung sind vorrangige Ziele. Eine Bürger-Energie-Genossenschaft ermöglicht den Bürgern die rentable Geldanlage (>3,5%/a). Die 100%-ige Versorgung Aschebergs mit Ökostrom ist geplant, als Flächengemeinde produzieren wir Energie für anliegende Stadtzentren. Lüdinghausen ist durch seine Windenergieanlagen Energie- Selbstversorger. Ökoregion Ascheberg kann das auch!
    Bei Windenergie redet unsere Politik noch von „Soviel wie nötig, so wenig wie möglich!“. Ökoregion Ascheberg wird das ändern. Uns ist die Zukunft nicht egal! Wir faseln nicht von Infraschall, um dann im eigenen PKW für die Infra-Beschallung zu sorgen. Herr Wismann, fürchten Sie da nicht als unser Anti-Infraschall-Prophet um Ihre Glaubwürdigkeit?
  5. Mobilität:
    Stromtankstellen, innovative Verkehrskonzepte, Fuß- und Radwege.
    Zur Ökoregion Ascheberg gehören Velo-routen und Radwege innerhalb und zwischen den Ortschaften, entlang der B58, von Herbern nach Mersch, an der alten Nordkirchener Straße, Amelsbürener Straße, Rinkeroder Weg, etc. Mit dem E-bike ins 21.Jahrhundert!
    Ein Ausbau der Bügerbuslinien, sowie eine lokale Mitfahr-App werden besonders ältere Mitbürger mobiler machen. Ökoregion Ascheberg investiert in die Mobilität älterer Mitbürger. Das sind wir ihnen schuldig.
    Straßenlaternen werden als Strom-Tankstellen für E-mobile arbeiten. Beispielsweise ist hier das Berliner Start-up Ubricity bereits weltweit mit seinem Mobile Charging System tätig. Das Projekt wird ausgeschrieben. Ökoregion Ascheberg bringt E-Mobilität voran.
  6. Tourismus:
    Ziel ist, den sanften nachhaltigen, regionalen Öko-Tourismus zu fördern.
    Dazu gehört der Aufbau eines Netzes an Habitaten (Emerbachaue, Schloss Westerwinkel, Davert, etc.) mit zugehörigen Wanderwegen und Genussradwegen.
  7. Bewusstseinsbildung im Kaufverhalten:
    Konsumentenberatungen soll Kaufverhalten möglichst regionalisieren. Ökoregion Ascheberg bringt Vorträge, Workshops, Wirtschaftsförderung, etc., um Bewusstsein für ökologisch-nachhaltiges Handeln zu stärken und regionalen Zusammenhalt zu fördern.
  8. Wasserentsorgung und Kompostbildung:
    Wasserver- und -entsorgung werden mit einer CO2-reduzierten Kläranlage, sowie Aufbau einer Pyrolyseanlage und Kompostwerk zur Produktion von Dauerhumus gefördert.
  9. ein schnelles Internet für Alle:
    im Dorf haben wir schnelles Internet. In den Bauernschaften wurde dies der Privatinitiative überlassen, was etlichen Bewohnern einfach zu teuer war. Die Kosten für schnelles Internet lagen in der Höhe eines Gebrauchtwagen-Kaufes.
    Stellen Sie sich mal vor, Herr Bürgermeister, Ihr Internetanschluss hätte Sie so viel wir Ihr Pkws gekostet. Hoffen wir auf Ihre Empathie als Bürgermeister, um sich das vorzustellen zu können. Alle Menschen im Dorf haben Anrecht auf schnelles Internet. Weniger wohlhabende Mitbürger in unseren Bauernschaft dürfen nicht abgehängt werden.
  10. Ausarbeiten sinnvoller Maßnahmen:
    Die Gemeinde Ascheberg nimmt zur Umsetzung dieser Themen Kontakt zur TU München (Landschaftsökologie und Landschaftsplanung) sowie zur Universität Münster (Institut für Landschaftsökologie, Wald-Zentrum) auf, und bittet um eine projektbegleitende Unterstützung.

10 Ideen, 10 Schritte in ein zukunftsfähiges Ascheberg.
Ökoregion Ascheberg geht ins 21. Jahrhundert. Seien wir das Samenkorn, das zusammen mit seinen Partnergemeinden eine klimaneutrale Gesellschaft sät.
Die Zukunft wird uns zeigen:
wir liegen richtig!
Soviel wie nötig, so wenig wie möglich sagen nur Verbotsparteien,
die unseren Enkeln das Morgen verbieten.
Mit der Ökoregion Ascheberg können wir ruhigen Gewissens unseren Enkeln begegnen, und uns nicht vor ihrer berechtigten Frage fürchten:
Und was habt Ihr damals für uns getan?
Greta Thunberg und alle Kinder weltweit fragen das schon heute.
Greta Thunberg und ihre Freunde wollen die Ökoregion Ascheberg!

Ökoregion Ascheberg,
wir schaffen das!

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