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21Jun

„Blühendes Ascheberg“: Artenvielfalt an den Gemeindewegen

Artenvielfalt ist in Ascheberg endlich zu einem wesentlichen gesellschaftspolitischen Thema geworden. B90-Grüne OV Ascheberg stellen daher als Anfrage an den Gemeinderat diesen Vorschlag, der einen ersten Anfang darstellt, die Artenvielfalt wieder zu beleben.

In Ascheberg wird im Aussenbereich der übergroße Flächenteil privatwirtschaftlich bewirtschaftet, so dass die Gemeinde nur einen beschränkten Einfluss besitzt. Nichtsdestotrotz muss sich die Gemeinde um die eigenen Flächen kümmern. Das sind in erster Linie die Wegränder der Gemeindewege.
Zunächst wäre hier im Zuge einer Flurvermessung der Verlauf der Grundstücksgrenzen zu überprüfen. Bauern werden dann bei Kenntnis der Grenzen, gewiss nicht mehr bis an den Wegrand pflügen. Das sind gemeindliche Flächen, auf denen wir dann Artenvielfalt realisieren können.

An diesen Wegrändern wird zur Kontrolle der Straßenrandvegetation aktuell die Mulchmahd realisiert.
Dies führt zur Nährstoffanreicherung der Standorte, zur Änderung der Artengesellschaft mit Reduktion ihrer Vielfalt.

Artenvielfalt und frühe sowie wiederholte Mahd sind Antipoden, ebenso Artenvielfalt und Nährstoffreichtum.

Die Mahd ist auf die zweite Sommerhälfte zu beschränken, so dass der Fauna ihre Habitate erhalten bleiben. Landrat Herr Dr. Schulze-Pellengahr hat dies angeregt, wie wir zu hören meinten.

Ein weiterer Schritt ist die Abfuhr der Mahd als Frischgut, Anwelkgut oder Heu.
Die Abfuhr des Mahdguts erfolgt möglicherweise mit einem Saugwagen am effizietesten.
Das Schnittgut wird dann zunächst noch ins Kompostwerk in Ennigerloh abgefahren.

Die Gemeinde Ascheberg wird in Zukunft jedoch als einen Schritt zum „Eco-village Ascheberg“ ihr eigenes Kompostwerk aufbauen, in dem Aschebergs Bioabfall verarbeitet wird. Dies sollte im Zuge des Klärwerkumbaus anliegend geschehen.
So realisieren wir in Ascheberg die ökologisch so vorteilhaften regionalen Nährstoffkreisläufe.

Wir bitten, nicht zu zögern, um bereits 2018 die Zeitenwende der Artenvielfalt in Ascheberg einzuleiten.

21Jun

Prozessionsspinner auf Mallorca

Plagas

Escopetas contra la procesionaria

Este año se opta por disparos para combatir la plaga, en lugar de instalar bolsas con feromonas

Artikel aus
Diario de Mallorca
J. Mora 22.02.2017 | 02:45

 

Con cara de estupefactos, diversos turistas contemplaban ayer las tareas que llevaban a cabo varios operarios para combatir la plaga de la procesionaria que afecta a los pinos del Port de Sóller. No era por menos si se tiene en cuenta que las herramientas que utilizaban estos operarios no eran más que escopetas de caza y, en realidad, los operarios eran expertos cazadores de Sóller que colaboraban con el Ayuntamiento en las tareas para erradicar las orugas que afectan al pinar del recinto Infante Lois.

 

Provistos con escopetas del calibre 12, los tres cazadores destrozaron a perdigonazos los bolsones de orugas que colgaban de las ramas de los pinos. Para llevar a cabo esta tarea, el ayuntamiento tramitó las autorizaciones administrativas correspon-dientes para el uso de armas de fuego y operarios del Ayuntamiento acordonaron

Imágenes de la actuación llevada a cabo ayer para combatir
la plaga de la procesionaria que afecta a los pinos del Port de Sóller.
J. Mora Una drástica iniciativa.
Expertos cazadores colaboran con el Ayuntamiento para erradicar las orugas que afectan al pinar del recinto Infante Lois 

 

la zona para evitar problemas de seguridad, tanto por el uso de las escopetas como por las orugas que pudieran salir desperdigadas con los disparos.
 

Para la destrucción de los bolsones, los cazadores utilizaron cartuchos similares a los que habitualmente se utilizan para la práctica cinegética de la caza del tordo, aunque ayer utilizaron un tipo de perdigón sensiblemente más pequeño que el habitual, según explicaron. La tarea se fue repitiendo en cada pino que hay en las instalaciones deportivas del Infante Lois, muy afectados por la proliferación de la plaga de la procesionaria. Esta tarea se repetirá en otros espacios públicos municipales donde se ha detectado la presencia de la plaga de los pinos.

 

El Ayuntamiento ha optado este año por un método más drástico para combatir a la procesionaria, porque se considera mucho más eficaz que instalar bolsas con feromonas para atraer a estos lepidópteros, que además de provocar daños al pinar también puede ser una fuente de problemas para la salud humana para las personas que pueden estar en contacto con las orugas de la procesionaria. Estos animales están recubiertos por unos pelos urticantes que suelen provocar irritaciones a las personas. Las tareas para combatir a disparos esta plaga deben hacerse en los meses de invierno, época en la que las larvas u orugas se esconden en los bolsones antes de dar forma a las crisálidas a partir de mayo.

En múltiples municipios

Muchos consistorios de la Part Forana estas semanas están agradeciendo la implicación activa de sociedades de cazadores locales en la ‚lucha‘ contra la procesionaria, especialmente en zonas urbanas, áreas escolares, parques infantiles y espacios deportivos.

 

Quelle:
https://www.diariodemallorca.es/part-forana/2017/02/22/escopetas-procesionaria/1191699.html

 

21Jun

Eco-village Ascheberg

Spätestens seitdem sich das Ausmass des hiesigen Artensterbens ins Bewusstsein der Ascheberger gebrannt hat, wurde klar, dass sich in unserer Gemeinde wesentliche Dinge ändern müssen.

Natürlich können wir nicht die Welt verändern, doch obliegt es uns, ein Saatkorn der Veränderung zu säen.
Die schwindende Artenvielfalt ist insbesondere auf Maßnahmen der modernen Landwirtschaft zurückzuführen, die versucht durch kontinuierliches Wachstum in der Produktion das betriebliche Überleben abzusichern. Natürlich kann in Anbetracht dieser Hochleistungs-Landwirtschaft die ökologische Gesundheit der heimischen Ökosysteme nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Den Bauern bleibt im „Wachse oder Weiche“ häufig keine andere Wahl.

Aber nicht nur die Bauern, auch die Artenvielfalt leidet unter dieser Last.

B’90-Grüne OV Ascheberg schlägt daher vor, die Grundlagen für die „Eco-village Ascheberg“ zu schaffen.
Dieser unser Projektvorschlag orientiert sich an der „Ökoregion Kaindorf“ in der Österreichischen Steiermark. Zukunftsorientiert werden dort nicht nur die heimische Landwirtschaft, sondern auch die Mitbürger und ihr Konsumverhalten, die Kleinindustrielle Produktion, regionale Energie- und Wasserversorgung sowie verschiedene Umweltkonzepte auf neue Beine gestellt.
Artenvielfalt und CO2-Bilanz reagieren in einzigartig positiver Weise.
Das würde auch den Bauern ganz neue Einkünfte bringen, die Ihnen das betriebliche Überleben absichert.

Unsere Frage dazu lautet:

Könnten Sie zur Ökoregion Kainsdorf, und dort wiederum zum Projektbüro Gerhard Dunst, Kontakt aufnehmen, um den Rahmen für die „Eco-village Ascheberg“ zu entwerfen?
Die erste Kontaktaufnahme der Gemeindeverwaltung wird das Wissen um diese Möglichkeit zu konkretisieren und im gegenseitigen Austausch entwickeln wir so eine zukunftsfähige Gemeinde Ascheberg für das 21. Jahrhundert kreieren.

21Jun

Der Eichenprozessionsspinner in Ascheberg

Bedingt durch das mediterrane Winterwetter hier bei uns ist der Eichenprozessionsspinner im Münsterland und so auch in Ascheberg angekommen.
So wurden in einigen Orten Westfalen bereits Schulen und Kindergärten für einen Tag geschlossen, um die Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner auf den dortigen Eichen durchzuführen

Als Agrarökologe half mir mein Netzwerk Informationen vom MARM in Madrid zu erlangen. Dort existiert eine bereits mehrere Jahrzehnte alte Erfahrung im Umgang mit dem Thaumetopoea pityocampa, einem engen Verwandten des hiesigen Thaumetopoea processionea.
Das MARM teilte mir mit, dass verschiedene Studien belegen:
Thaumetopoea tritt insbesondere als Folge intensiver landwirtschaftlicher Nutzung  des Umlandes auf. Die eingesetzten Pestizide reduzieren drastisch die Anzahl der Prädatoren, wie verschiedene Vögel und Raubinsekten.
Als Beleg hierfür konnte ich die Aussage eines Biolandbauern aus dem Umland finden, dessen Eichen zwar leicht belastet sind, aber gleichzeitig etlichen hiesigen Vögeln als Speisetisch dienen. Gleiches gilt übrigens für den Buchsbaumzünsler der auf diesem Hof keine Chance hat, sein Unwesen zu treiben.

Unser Fragenkomplex:
Was plant die Gemeinde Ascheberg für 2019?
Was wird die Gemeinde aktuell zum Beispiel auf dem Melkpatt, der insbesondere auch von unseren älteren Mitbürgern genutzt wird?
Ist die Aufklärung der Mitbürger nicht dringendst notwendig?

03Jun

Unplastic Ascheberg

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Plastik und Plastikmüll sind durch EU-Entscheidungen ins politische Bewusstsein unserer Mitbürger zurückgekehrt.
Bereits im Oktober 2016 fragte B90-Grüne im Gemeinderat Ascheberg ein Konzept zur Bekämpfung des Plastikabfalls in Ascheberg nach: Unplastic Ascheberg.
Die Bearbeitung dieser Aufgabe wurde von Herrn van Roje dem Klimaschutzbeauftragten der Ascheberger Gemeinde übertragen
… auch wenn wir und viele Mitbürger sich fragten:
Was hat denn jetzt Klimaschutz mit Plastikmüll zu tun?

Bislang passierte ganz offensichtlich noch gar nichts!
Wartet Ascheberg immer noch auf lokale Konzepte zur Plastikmüllreduktion?
Verzeihung Herr Dr. Risthaus, aber
life in plastic, it’s not fantastic!
Was planen Sie, die Ascheberger Plastikmüllproduktion zu reduzieren?

Ein Dank für Ihre Antwort zum nächsten BPUA am 21. Juni!

03Jun

Frank Holtrup verlässt die Aschberger CDU-Fraktion

Kommentar zum WN-Artikel:
T. Heitbaum, 01.Juni 2018: Frank Holtrup bricht mit der CDU.

Diese Nachricht war für B90-Grüne eine echte Überraschung. Die CDU-Fraktion hat damit natürlich nicht ihre Mehrheit verloren, da auch die Bürgermeisterstimme zur CDU gehört.
Aber all das spielt in Ascheberg sowieso keine entscheidende Rolle, da die allermeisten Entscheidungen einstimmig oder mit überwiegender Mehrheit fallen. Der Rat lebt von den Anregungen der verschiedenen Fraktionen und politischen Meinungsbildner:
die Mandatsträger des Gemeinderates Ascheberg zwischen B wie Beckmann (B90-Grüne) und W wie Wobbe (CDU) diskutieren miteinander.
Herr Holtrup zeigte schon bei der Diskussion um die Artenvielfalt im März 2018 ein großes ökologisches Bewusstsein, mit dem er in seinen Fragen den Ursachen des Artensterbens auf den Zahn fühlte. Da besteht wirklich eine wissenschaftlich fundierte, gemeinsame Einsicht in die Wirklichkeit. Chapeau!
Abschließend nehmen an, dass auch andere Mandatsträger seiner Partei über den Austritt sinnierten, einer Partei, deren Ministerinnen ein Vergiften von Artenvielfalt Pflanzenschutz nennen, oder aber das Missverstehen von Gebrauchsanweisungen für Hacking halten, während sie für den wahren Inhalt ihrer Arbeit, die Pamphlete der Agrarindustrie zitieren.
Herr Holtrup,
einen Glückwunsch für Ihre mutige, richtungsweisende Entscheidung in diesen Zeiten der politischen Charlatane!
Hubertus Beckmann
i.A. B90-Grüne, OV Ascheberg

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