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28Jun

Neue Erkenntnisse zu Gasbohrungen

Am 16.06.2015 präsentierte die Gruppe HammGas/Dahldrup ihr Vorhaben durch Gasbohrungen in Ascheberg durch das Erschließen weiterer fossiler Brennstoffe ihren Anteil am Klimawandel zu leisten. Am 19. Juni 2015 wurde dann unsere Wissensgrundlage über die Folgen dieser Bohrungen auf die unmittelbare Umwelt dieser Bohrung um einen weiteren wesentlichen Aspekt erweitert. Weingarten et al. veröffentlichen im Journal Science mit ihren Artikel

High-rate injection is associated with the increase in U.S. mid-continent seismicity

den Zusammenhang zwischen dem Einbringen von großen Mengen an Wasser ins Erdreich und regionaler Erdbebenhäufigkeit.
(nachzulesen unter http://www.sciencemag.org/content/348/6241/1336.full)

Was bedeutet dies nun?
Sollten Probebohrungen durchgeführt wurden, besteht die Möglichkeit, dass es auch in größeren zeitlichen Abständen (> 5 Jahre) in der Umgebung noch zu Erdbeben mit den negativen Folgen für die Bevölkerung und deren Eigentum kommt.
Um das aufs Populäre herunterzubrechen:
Dieser Prozess ist jedem bekannt, der als Kind im Sandkasten mit Wasser spielte.
Selbstverständlich besitzt der Erduntergrund eine ungleich größere Stabilität als loser Mauersand. Doch wissen wir alle auch um die erosive Kraft des Wassers. Des Wassers chemikalische Lösungsfähigkeit führt langfristig zu Veränderungen in der statischen Struktur des geologischen Untergrundes, die dann wieder Ursache seismischer Bewegungen bilden können.

Diese Beben der Zukunft werden nicht die gleiche Kraft tektonischer Beben besitzen.
Jedoch werden sie in einer Region auftreten, die noch in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Konkurrent um den CERN-Teilchenbeschleuniger auftrat, sich also durch seine absolute Freiheit an Erdbeben auszeichnete.
Allein daher sind regionale Erdbeben der Zukunft als Folge der Aktivitäten der HammGas/Dahldrup-Gruppe zu identifizieren.

Wir B’90-Grüne OV Ascheberg fordern die regionale Politik dazu auf,
der HammGas/Dahldrup-Gruppe schriftlich das Einverständnis für ein Aufkommen für regionale Erdbebenschäden der Zukunft zu übernehmen, sowie eine diesbezügliche Sicherheit in angemessener Höhe bei örtlichen Banken zu hinterlegen.

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