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Humuslandwirtschaft: kann die Landwirtschaft das Klima retten?

Auszuschließen ist das nicht …

Bei richtig praktizierter Humuslandwirtschaft – hierzu siehe auch
Gerald Dunst – Humusaufbau: Chance für Landwirtschaft und Klima
können jährlich 25 Tonnen Kohlenstoff je Hektar durch Dauerhumus in den Boden eingebracht werden.
Humus besteht aus Biomasse mit einem Anteil an CO2. Er gibt dem Boden Struktur und verbessert seine Wertigkeit. Dabei untergliedert sich Humus in Nährhumus, der als erste Abbaustufe auf dem Boden nach der Ernte liegen bleibt. Wären noch ausreichend Bodenlebewesen vorhanden, würden diese den Nährhumus zu Dauerhumus, also zu lang andauerndem Humus umarbeiten. Leider sind diese Bodenlebewesen dem Boden bedingt durch seine moderne Bearbeitung abhanden gekommen, so dass der Dauerhumus in externen Mieten auf seine Ausbringung vorbereitet werden muss.

Folgende Graphik zum CO2-Kreislauf:

https://permaculturenews.org/wp-content/uploads/2015/10/castable02.png
Quelle: The Permaculture Research Institute: Carbon balance within the soil (brown box) is controlled by carbon losses by respiration and carbon inputs from photosynthesis aus:
How soil and carbon are related

25 Tonnen je Hektar Kohlenstoff entsprechen gut 90 Tonnen CO2.
83 Millionen Deutsche produzieren jährlich 1 Milliarden Tonnen CO2. Die könnte die Landwirtschaft dann in den Boden einbauen, und dafür könnten wir sie vergüten.
Wieviel kann die Landwirtschaft denn in den Boden einbauen.
Nun, wenn alle Äcker daran teilnehmen
… in Deutschland wird mit 165.000 km² knapp die Hälfte der Fläche als Ackerland genutzt. 165.000 km² entsprechen 16,5 Mio. Hektar mal 90 Tonnen CO2
gleich
jährlich 1,5 Milliarden Tonnen CO2.

Theoretisch könnte die bundesdeutsche Landwirtschaft auf 2/3 ihrer Fläche den kompletten CO2-Ausstoß der Bundesrepublik Deutschland binden.

Und was bringt das dem Bauern?
Nun, die Grünen schlagen vor die Tonne CO2 mit 40€ zu bepreisen.
Nehmen wir an von diesen 40€ gehen 5€ an die Administration (Verwaltung, Steuern, etc.). Dann blieben für den Bauern 35€ je Tonne eingebrachtes CO2. Bei 90 Tonnen je Hektar könnte der Bauer dann 3.150 € je Hektar verdienen.
…. plus den Ertrag für die Ernte

Über 3.800 € Deckungsbeitrag je Hektar wird der Landwirtschaft mehr als gut tun, um einen Strukturwandel einzuleiten.

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Landwirtschaft und Artenvielfalt

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist artenvielfalt-1024x789.jpg

Das Umweltbundesamt schreibt zum dramatischen Verlust der Artenvielfalt auf Agrarstandorten:
Über die Hälfte der Landesfläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Als Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen kommt einer umweltverträglichen und die Artenvielfalt erhaltenden Gestaltung der Landwirtschaft eine besondere Bedeutung zu.

Landwirtschaft galt lange Zeit als Garant für die Arten- und Biotopvielfalt in der offenen Kulturlandschaft. Mit der Intensivierung im Pflanzenbau und der Industrialisierung in der Tierhaltung zählt sie heute zu den treibenden Kräften für den Verlust an biologischer Vielfalt. Mit zunehmender Technisierung vergrößerten sich die Ackerschläge. Flurgehölze, natürliche Landschaftselemente wie Hecken oder Blühstreifen, Weiher und Ackerrandstreifen wurden vielfach entfernt und sind heute insbesondere in den ackerbaulichen Gunstregionen und in den Intensivtierhaltungsregionen selten anzutreffen. Diese natürlichen und miteinander verbundenen Landschaftselemente sind für wildlebende Tiere und Pflanzen außerordentlich wichtig.

…………..

Je intensiver landwirtschaftliche Böden bewirtschaftet werden, desto geringer sind Artenzahl und Vorkommen der Bodenorganismen. Erhöhter Aufwand zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit ist nötig, wenn man auf diese ökologischen Leistungen der Natur verzichtet. Die Verbesserungen durch Gesetze im Bereich des Pestizid- und Düngereinsatzes bringen zwar punktuell einige Verbesserungen, reichen aber für eine Umkehr beim Verlust der Artenvielfalt nicht aus. Der für 2010 angestrebte Stopp beim Artenverlust nebst Trendwende konnte bislang nicht erreicht werden.

03Mrz

10. Ökoregion Ascheberg braucht Hilfe!

Für die bisher geplanten Projekte der Ökoregion Ascheberg wie auch für weitere Projekte benötigen wir eine wissenschaftliche Expertise.

Daher bittet Ökoregion Ascheberg wissenschaftliche Institutionen um ihre
Unterstützung:

  • Ökoregion Kaindorf in Österreich,
  • Ökoregion Friesland in den Niederlanden,
  • TU Dortmund,
  • Uni Münster,
  • Uni BOKU Wien,
  • die Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V.
  • etc.pp.

Gleichzeitig wird der Unterstützerverein
FÖA – Freunde Ökosystem Ascheberg
gegründet.

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9. schnelles Internet für Alle

also auch für weniger wohlhabende Mitbürger in den Bauernschaften.
Für sie kostete das „schnelle Internet“ soviel wie sonst ihr „neuer Gebrauchtwagen“.
Das ist zu viel!
Ökoregion Ascheberg kümmert sich um diese Mitbürger, und kommt damit dem Ziel der Bundesregierung „Schnelles Internet für Alle“ entscheidend nach.

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8. regionale Abfallwirtschaft: Wasserentsorgung und Kompostbildung

durch die CO2-reduzierte Kläranlage im Ascheberger Steenrohr mit ihren neuen Klärstufen wird das Abwasser bestmöglich gereinigt: der Plastikmüll wird entnommen, und das in den Emmerbach eingeleitete Wasser verhält sich Ökosystem-neutral.

Ein direkt neben der Kläranlage liegendes Kompostwerk mit integrierter Pyrolyseanlage wandelt regionalen biologischen Abfall in Dauerhumus und schafft für Landwirtschaft und Gartenbau einen Bodengesundheit steigernden Dauerhumus.

Informationsveranstaltungen machen das Projekt bekannt. Humus wird preiswert angeboten, und trägt dazu bei, dass Kompostwerk und Pyrolyseanlage wirtschaftlich arbeiten.

Als Zusatzstandort plant Ökoregion Ascheberg in einer zweiten Phase (in 2 bis 3 Jahren) das alte Klärwerk am Standort Herbern in dieses Ent- und Versorgungskonzept mit ein.

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7. Bewusstseinsbildung bei Kaufverhalten und Plastikmüll

Ökoregion Ascheberg fördert mit Vorträgen, Workshops, und der Wirtschaftsförderung eine Abnahme des Plastikmülls und die Regionalisierung des Kaufverhaltens.
Regionalisierung des Kaufverhalten und das Plastikproblem werden zum öffentlichen Bewusstsein.

Gerade hier fehlt es zur Zeit noch fundamental …

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6. Tourismus

wird gefördert durch Wanderwege und Genussradwege, so dass Ascheberg bekannt wird für einen sanften, nachhaltigen, regionalen Öko-Tourismus.
Ascheberg wird ein Musterort der Klimaneutralität, und gleichsam besucht, wie das Kaindorf, Saerbeck oder die dänische Insel Samsö werden.

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5. Mobilität

heißt innovative Verkehrskonzepte, Fuß- und Radwege mit Velorouten für Jüngere, Bügerbuslinien und Bahnanschlüsse für Ältere,
Mitfahr-Apps und E-Tankstellen an Straßenlaternen überall und für Alle.

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4. Stromversorgung

mit Windenergie, Solarthermie, Photovoltaik und Energiespeicher.
Eine Bürger-Energie-Genossenschaft Ascheberg hilft bei der Finanzierung des Projektes und wird zu einer äußerst rentablen Geldanlage werden. Über online-Kredite wird die gesamte deutsche Gesellschaft beteiligt.
Autarke Energieversorgung?
Lüdinghausen hat’s schon: Windkraft macht’s möglich.
Die Ökoregion Ascheberg kann das auch!

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2. Inklusion von Behinderten sowie Integration neuer Mitbürger

wird als ein ganz wesentlicher Bestandteil einer nachhaltig menschlichen Gesellschaft in der Ökoregion Ascheberg ganz besonders gefördert.

An unseren Schulen und Kindergärten wird Inklusion ganz vorne gedacht. Betriebe, die sich für unsere schwerbehinderten und älteren Mitmenschen einsetzen werden in unserer Gemeinde ganz besonders gefördert, und in ihrer Arbeit der Öffentlichkeit vorgestellt.

Jährlich wird eine besondere Idee prämiert unter dem Motto
Ascheberg ist inklusiv!

Aber auch und besonders wird sich die Ökoregion Ascheberg in diesem Zusammenhang um die Integration der Mitbewohner aus dem Ausland kümmern.
Es geht uns darum, von diesen neuen Mitbürgern neue Fähigkeiten für unser Zusammenleben zu lernen, wie zum Beispiel beim Umgang zwischen Jung und Alt.

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